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Beantwortet Berechnung der Verhandlungskosten im Turnier

Xebifed

Kompassrose
Ich frage mich, wie sich die Verhandlungskosten im Turnier berechnen, gibt es da Infos zu, oder ist es, so wie mir scheint, reine Willkür nach Zufall?

Die beiden Bilder sind aus einer Provinz, und es erschliesst sich mir nicht, warum die vermeintlich schwerere Begegnung nur einen Bruchteil der anderen kostet.

preis1.jpg
preis2.jpg
 

Cailin

Inspirierender Mediator
Das hätte ich auch gedacht, nur zeigt obiges Beispiel sehr klar, dass dem nicht so ist. Zwischen den beiden Begegnungen gab es keinerlei Forschungen, Trupperweiterungen, nix, dazwischen liegen 2 Sekunden.
Ja, das ist mir heute auch aufgefallen. Normalerweise komme ich so weit gar nicht, aber bei den Provinzen ab 15 ging das bei mir auch alles kreuz und quer durcheinander. Letztlich habe ich dann fünf Begegnungen bezahlt, anstatt sie zu kämpfen, weil das einfach günstiger war.
Vielleicht bezieht sich die Berechnung der Kosten-Gegnerstärke auf die gesamte Provinz und nicht auf die einzelnen Begegnungen? Also mehr ein Summenpreis, nicht ein Einzelbegegnungspreis?
 

Romilly

Krötensymphonie
solange man keine Truppforschung macht, kommen in jeder Turnierprovinz Woche für Woche immer wieder die gleichen Zahlen vor - dabei werden die aber verschieden zusammengemischt - das erfolgt nach bestimmten Mustern (die ich aber nie genau ergründet habe). Die Verteuerung aus dem Link oben bezieht sich immer auf den Durchschnitt der gesamten Provinz und wenn man nun wiederum mehrere Turniere (mit gleicher Truppgröße) miteinander vergleicht kommt man eben auf diese Werte (weiß nicht, wie ich das jetzt genau erklären soll). Es kann auch vorkommen, dass eine höhere Provinz kaum teuerer als die davor ist - macht man aber noch weitere Provinzen dann wird jede (gesamte) Provinz in etwa um die 1. Turnierprovinz teuerer. Es werden auch nicht immer 3 verschiedene Güter verlangt, ab und zu sind es nur 2 und die übrigen Zahlen sind dementsprechend oft größer. Es ist aber definitiv so, dass sich von Runde zu Runde bestimmte Zahlen immer in gleicher Weise verändern - also wenn du, wie in deinem 1. Beispiel 4200 Gut1 brauchst, dann wird daraus in der nächsten Runde dieser Provinz immer z.B. 4800. Ich kuck mal, ob ich noch so eine alte Tabelle von mir finde....

Vergleich - N1.png


....hier kommen z.B. in der 1. Provinz die Zahlen 66, 130, 200, 260 vor
aus diesen werden in Runde 2 dann die Zahlen 80, 160, 240, 320
und in Runde 3 geht es dann weiter mit 100, 200, 310, 410 ..... und diese Zahlen kommen Woche für Woche immer wieder vor, bis du eine Truppforschung machst - allerdings sind es mehr wie diese 4 Zahlen, weil jedes Turnier ein anderes Muster hat

In der ersten Provinz hast du auch 2 Begegnungen, wo nur 2 Ressourcen verlangt werden - einmal fehlt Gut2 und einmal Gut3 - dies setzt sich dann in den folgenden Runden so fort. In der bunten Zeile hab ich alle 4 Begegnungen zusammengezählt und der Preis der 1. Provinz vervielfacht sich dann mit jeder weiteren Provinz - das ist aber auch nur so ungefähr, manchmal springt da auch was aus der Reihe - wenn man die Zahlen aber allgemein vergleicht, dann hat man hier in diesem Beispiel in etwa eine Verteuerung von 500 in jeder Güterklasse.

Hier noch andere Beispiele....

Vergleich - N2.png


@Xebifed - du hast in deiner Provinz die Zahlen 4200, 13000, 17000 - bei welchem Gut die stehen ist dabei egal - du wirst jede Woche in dieser einen Provinz-Nr. in der entsprechenden Runde diese Zahlen wieder finden (und noch ein paar zusätzliche, sind so 6-8 verschiedene, wenn ich mich recht erinnere)
 

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ustoni

Zaubergeister
Die Verhandlungskosten einer Begegnung lassen sich nicht vorhersagen. Die Streuung der Kosten von Begegnung zu Begegnung innerhalb einer Turnierprovinz kann absurd groß sein.

Sinnvoller ist das Betrachten der Kosten für eine Provinz. Diese lassen sich zu Beginn eines Turniers sehr gut abschätzen, wenn man die erforderlichen Güter aller 4 Begegnungen der ersten Provinz aufaddiert.

Ich hatte das auch mal genauer untersucht, als ich noch bei den Amuni war. Meine Ergebnisse decken sich ziemlich genau mit dem oben verlinkten Beitrag von Romilly.

Die Kostentabelle:
Kosten1.jpg


Die jeweiligen Kosten sind natürlich von der eigenen Forschungsstufe und einigen anderen Faktoren abhängig. Die relativen Kosten der Provinzen und Durchgänge sind aber relativ gesehen untereinander immer ähnlich. Daher habe ich die Tabelle auf die Kosten der ersten Provinz im ersten Durchgang normiert:
Kosten2.jpg


Die Provinzen 1 bis 3 kosten mit 6 Durchgängen also ca. 52x soviel wie die erste Provinz im ersten Durchgang, bei 6 Provinzen mit 6 Durchgängen betragen die Kosten bereits das 183fache.

Hilfreich, wenn man rückwärts rechnen möchte, ist diese Tabelle:
Kosten3.jpg


Beispiel:
Ich möchte maximal 2000k an Gütern investieren. Provinz 1 kostet im 1. Durchgang 12k. Rechnung: 2000k / 12k = 166. Nach obiger Tabelle wären also damit 3 Durchgänge mit 9 Provinzen, 4 Durchgänge mit 7 Provinzen, 5 Durchgänge mit 6 oder 6 Durchgänge mit 5 Provinzen möglich. Die höchste Punktzahl erreicht man dabei natürlich bei 5 Provinzen mit 6 Durchgängen.

Die Güter verteilen sich dabei zu ca. 80% auf die Hauptgüter (bei Marmor also Marmor, Kristall und Elixier) und zu 20% auf die restlichen Güter.

Das Ganze aber bitte nur als Anhalt sehen - wie auch Romilly erwähnte spielt auch der Zufall eine Rolle.
 

Romilly

Krötensymphonie
...ich hab ja lange Zeit einen Mix aus Kampf und Handel gespielt und dann entweder nach Gegnerzusammenstellung oder aber nach teureren oder billigeren Begegnungen entschieden, ob ich nun kämpfe oder doch gleich verhandle - war gleich ganz am Anfang bei der Umstellung der Turniere sehr extrem, denn da hatte ich vorher einen sehr hohen Bedarf an Gut1 und kaum Gut3 und nach der Umstellung plötzlich von allen 3 Güterklassen die gleichen Mengen - ich hatte aber 7 voll ausgebaute Stahlmanus (Zwerge) und nur 2 mässig ausgebaute Elixier-Manus - also plötzlich gütermässig eine enorme Schieflage - also hab ich alle Begegnungen, die viel Gut1 gebraucht haben verhandelt und alle, die viel Gut3 brauchten, dann (teilweise sogar manuell) erkämpft, bis sich die Lage (nach ca. 6 Monaten) endlich ausgeglichen hatte.