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Umfrage läuft Bonusgutabhängige Güter aus Event- und Set-Gebäuden

Haltet ihr diese Idee für sinnvoll?

  • Ja

    Abstimmungen: 124 78,0%
  • Nein

    Abstimmungen: 35 22,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    159
  • Diese Umfrage wird geschlossen: .

Melios

Ehem. Teammitglied
Die Idee:

Aus Event- oder Set-Gebäuden erhaltene Güter sollen an die Bonusgüter der Spieler angepasst werden und immer ein bestimmtes Gut der beiden Nicht-Bonusgüter (nur notfalls das eigene Bonusgut) oder beide Nicht-Bonusgüter zu gleichen Teilen liefern.
Früher war dies auch meistens so, wie z.B. bei den reisenden Händlern und vielen alten Set-Gebäuden. Es ist also programmiertechnisch möglich, da es die entsprechenden Routinen schon gibt.
Hierdurch würden global gesehen in etwa gleiche Mengen aller Güter ausgegeben werden und es würde keine Schieflage durch ein Überangebot eines bestimmten Gutes entstehen, welches alle Spieler erhalten.

(Wer mit der Idee so nichts anfangen kann, der kann einfach zwei Posts runter schauen.)
 
Zuletzt bearbeitet:

Melios

Ehem. Teammitglied
Post 1 enthält nur die reine Idee, hier für alle, die den Hintergrund der Idee bisher noch nicht mitbekommen haben eine vereinfachte Erklärung am Beispiel der Monsteinbibliothek, warum diese Idee sinnvoll ist:

Grundzustand:
3 beliebige Spieler
BGs gleich verteilt also 1x Seide, 1x Kristall, 1x Schrift
Jeder Spieler hat ein Set und erhält damit 5k Schriftrollen täglich.
Jeder Spieler im gleichen Kapitel, Materialbedarf also bei allen gleich.
Angenommener Materialbedarf pro Spieler für Forschung, Ausbau, Turnier,... 10k pro Gut2 täglich.
Alle Spieler haben ihrem Bedarf entsprechende Anzahl an Manufakturen
Gesamtbedarf der drei Spieler:
30k Seide, 30k Kristall, 30k Schrift

Jetzt schauen wir uns mal die einzelnen Spieler an, bevor es dieses Set gab:
Seidenspieler:
täglicher Bedarf:
10k Seide, 10k Kristall, 10k Schrift
tägliche Produktion: 10k Seide (Eigenbedarf) + 20k Seide (Handelsbedarf)
täglicher Handel auf dem Markt: 10k Seide zu 10k Kristall und 10k Seide zu 10k Schrift

Kristallspieler:
täglicher Bedarf:
10k Seide, 10k Kristall, 10k Schrift
tägliche Produktion: 10k Kristall (Eigenbedarf) + 20k Kristall (Handelsbedarf)
täglicher Handel auf dem Markt: 10k Kristall zu 10k Seide und 10k Kristall zu 10k Schrift

Schriftspieler:
täglicher Bedarf:
10k Seide, 10k Kristall, 10k Schrift
tägliche Produktion: 10k Schrift (Eigenbedarf) + 20k Schrift (Handelsbedarf)
täglicher Handel auf dem Markt: 10k Schrift zu 10k Kristall und 10k Schrift zu 10k Seide

Gesamtproduktion der drei Spieler:
30k Seide, 30k Kristall, 30k Schrift --> Markt ausgeglichen



Jetzt schauen wir uns mal die einzelnen Spieler an, seitdem es dieses Set gibt:
Seidenspieler:
täglicher Bedarf:
10k Seide, 10k Kristall, 10k Schrift
tägliche Produktion: 10k Seide und 5k Schrift (Eigenbedarf) + 15k Seide (Handelsbedarf) + 5k Seide (Überschuss) --> entsprechende Anzahl an Seidenmanus können eingemottet werden oder Seide kann zu WP gemacht werden
täglicher Handel auf dem Markt: 10k Seide zu 10k Kristall und 5k Seide zu 5k Schrift --> 5k Seide stehen dem Markt nicht zur Verfügung

Kristallspieler:
täglicher Bedarf:
10k Seide, 10k Kristall, 10k Schrift
tägliche Produktion: 10k Kristall und 5k Schrift (Eigenbedarf) + 15k Kristall (Handelsbedarf) + 5k Kristall (Überschuss) --> entsprechende Anzahl an Kristallmanus können eingemottet werden oder Kristall kann zu WP gemacht werden
täglicher Handel auf dem Markt: 10k Kristall zu 10k Seide und 5k Kristall zu 5k Schrift --> 5k Kristall steht dem Markt nicht zur Verfügung

Schriftspieler:
täglicher Bedarf:
10k Seide, 10k Kristall, 10k Schrift
tägliche Produktion: 10k Schrift (Eigenbedarf) + 20k Schrift (Handelsbedarf) + 5k Schrift (Überschuss) --> entsprechende Anzahl an Schriftmanus können eingemottet werden oder Schrift kann zu WP gemacht werden
täglicher Handel auf dem Markt: 5k Schrift zu 5k Kristall und 5k Schrift zu 5k Seide, da Spieler 1 und 2 nicht mehr als 5k anbieten müssen --> 5k der beiden anderen Güter fehlen diesem Spieler, die er aus eigener Kraft nicht aufbringen kann --> um die jeweils 5k der anderen beiden Güter zu kriegen muss er mehr Manus bauen um entweder 3-Sterne-Angebote zu machen oder mit dem Händler zu tauschen.

Gesamtproduktion der drei Spieler:
25k Seide, 25k Kristall, 45k Schrift --> Markt unausgeglichen


Jetzt schauen wir uns mal die einzelnen Spieler an, wenn das Set geändert wird und wie bei den bisherigen Sets auch Güter in Abhängigkeit vom eigenen Bonusgut gibt:
Beispielhafte Änderung des Sets: Kristallspieler erhalten Schrift, Seidenspieler erhalten Kristall, Schriftspieler erhalten Seide
täglicher Bedarf: 10k Seide, 10k Kristall, 10k Schrift
tägliche Produktion: 10k Seide und 5k Kristall (Eigenbedarf) + 15k Seide (Handelsbedarf) + 5k Seide (Überschuss) --> entsprechende Anzahl an Seidenmanus können eingemottet werden oder Seide kann zu WP gemacht werden
täglicher Handel auf dem Markt: 5k Seide zu 5k Kristall und 10k Seide zu 10k Schrift --> 5k Seide stehen dem Markt nicht zur Verfügung

Kristallspieler:
täglicher Bedarf:
10k Seide, 10k Kristall, 10k Schrift
tägliche Produktion: 10k Kristall und 5k Schrift (Eigenbedarf) + 15k Kristall (Handelsbedarf) + 5k Kristall (Überschuss) --> entsprechende Anzahl an Kristallmanus können eingemottet werden oder Kristall kann zu WP gemacht werden
täglicher Handel auf dem Markt: 10k Kristall zu 10k Seide und 5k Kristall zu 5k Schrift --> 5k Kristall steht dem Markt nicht zur Verfügung

Schriftspieler:
täglicher Bedarf:
10k Seide, 10k Kristall, 10k Schrift
tägliche Produktion: 10k Schrift und 5k Seide (Eigenbedarf) + 15k Schrift (Handelsbedarf) + 5k Schrift (Überschuss) --> entsprechende Anzahl an Schriftmanus können eingemottet werden oder Schrift kann zu WP gemacht werden
täglicher Handel auf dem Markt: 10k Schrift zu 10k Kristall und 5k Schrift zu 5k Seide --> 5k Schrift stehen dem Markt nicht zur Verfügung

Gesamtproduktion der drei Spieler:
30k Seide, 30k Kristall, 30k Schrift --> Markt ausgeglichen

Die Lösung des Problems liegt also darin, den Güterausstoß des Sets analog zu den bisherigen Sets abhängig vom Bonusgut des Spielers zu machen, damit von allen Gütern gleich viel ausgeschüttet wird.
 

Killy

Ragnarok
Es geht hier also um ein einziges Gebäude, nämlich die Mondsteinbibliothek? Deswegen der ganze Aufriss hier?
Tatsächlich betrifft es kapitelabhängig alle 5 Gebäude des Sets. Desweiteren betrifft es zukünftige Gebäude, die auf gleicher Basis funktionieren. Davon abgesehen ist die Anzahl der Gebäude hier aber auch überhaupt nicht, was relevant ist, sondern die Auswirkung der einseitigen Güterausschüttung.
 

zeroone

Blüte
Die Idee finde ich gut, aber das würde auch gleichzeitig den Handel einschränken.
Güter die du gut ohne Bonus produzieren kannst, brauchst ja nicht mehr im Handel Eintauschen.
Klar ist alles was dem Einzelnen Spieler hilft erstmal gut, bringt aber das Gemeinschaftsprinzip durcheinander.
Gerade im Markt gibt es (Welten abhängig) ein starkes Ungleichgewicht von Gütern die gehandelt werden oder nicht.
Aktuell habe ich bei den ganzen Eventgebäuden eh Gebäude bekommen, die Güter zum Großteil produzieren die nicht meinen Bonusgütern entsprechen.
Aber das ist ja auch Spieler abhängig, welche Boni jeder hat.
Deswegen kann ich mich gerade nicht so ganz entscheiden ob das für das Spiel so gut wäre.
Viel Spaß noch beim Spielen und viel Erfolg.
 

Romilly

Fleischfressender Pilz
Es geht hier also um ein einziges Gebäude, nämlich die Mondsteinbibliothek? Deswegen der ganze Aufriss hier?
...eigentlich geht es um das ganze (x-beliebig erweiterbare) Set oder sogar eher noch um die endlose Schriftrolle, da diese in Kapitel15 auf gerade mal 2 Feldern (3 mit dem nötigen Link) 5000 Schriftrollen abwirft und mittlerweile in manchen Städten im Dutzend vorhanden ist....

@zeroone - bei dieser Idee geht es ja nicht darum, die Anzahl der gütergebenden Eventgebäude zu reduzieren oder an der Gütermenge etwas zu verändern, sondern nur darum, dass Eventgebäude, die jeder Spieler in (derzeit) unbegrenzter Menge besitzen kann, alle nur ein und dasselbe Gut (nämlich Schriftrollen) abgeben - und das in höheren Kapiteln in sehr hoher Menge (pro Feld). Hier profitieren eigentlich nur Spieler, die Kristall- oder Seide als Bonus haben - die Schriftrollenspieler haben dagegen nicht wirklich viel von ihrer "Mehr-Produktion" und bleiben dann auch noch auf ihren Gütern sitzen, da der Handelsbedarf an Schriftrollen drastisch sinkt - im Gegenzug fehlen diesen Spielern dann natürlich auch Kristall und Seide.
 
Zuletzt bearbeitet:

Melios

Ehem. Teammitglied
Es geht hier also um ein einziges Gebäude, nämlich die Mondsteinbibliothek? Deswegen der ganze Aufriss hier?
Nein, eben gerade nicht, es geht in dieser Idee in erster Linie nicht um die Mondsteinbibliothek. Es geht um grundsätzlich alle Gebäude, welche außerhalb der Manufakturen Güter produzieren.

Das Bibliotheks-Set dient nur dazu, das Grundprinzip zu erklären, warum eine andere Herangehensweise schädlich ist und warum diese Idee den Markt ausgeglichen halten kann.


Die Idee finde ich gut, aber das würde auch gleichzeitig den Handel einschränken.
Güter die du gut ohne Bonus produzieren kannst, brauchst ja nicht mehr im Handel Eintauschen.
Klar ist alles was dem Einzelnen Spieler hilft erstmal gut, bringt aber das Gemeinschaftsprinzip durcheinander.
Gerade im Markt gibt es (Welten abhängig) ein starkes Ungleichgewicht von Gütern die gehandelt werden oder nicht.
Aktuell habe ich bei den ganzen Eventgebäuden eh Gebäude bekommen, die Güter zum Großteil produzieren die nicht meinen Bonusgütern entsprechen.
Aber das ist ja auch Spieler abhängig, welche Boni jeder hat.
Deswegen kann ich mich gerade nicht so ganz entscheiden ob das für das Spiel so gut wäre.
Viel Spaß noch beim Spielen und viel Erfolg.
Es ist richtig, dass es den Handel einschränkt, wenn wir Spieler durch die Event- und Set-Gebäude nach und nach zu Selbstversorgern werden würden. Deswegen wäre es eigentlich für den Markt am Besten, wenn man nur die eigenen Bonusgüter erhalten würde.
Aber zwei Dinge sprechen eindeutig für den Ausstoß von Nicht-Bonusgütern:

Zum Ersten die normalerweise geringe Anzahl an Gebäuden, die man erspielen kann (auch hier ist das Bibliotheks-Set das Negativ-Beispiel). Die ausgegebenen Mengen sind dann eher homöopathische Dosen, es muss also immer noch gehandelt werden.

Zum Zweiten und viel wichtigeren dienen solche Gebäude auch der Regulierung des Marktes. Du sagst selbst, dass es ein starkes Ungleichgewicht auf den einzelnen Welten gibt und noch stärker sieht dies in manchen Regionen der Welt aus. Bei mir auf Felyndral sitzen in meiner Ecke z.B. zu viele große Stahlproduzenten auf dem Haufen.
Die Ausgabe von Nicht-Bonusgütern kann diese Ungleichgewichte abmildern, indem sie halt die fehlenden Güter in Regionen stärker ausgeben (da es dort mehr dementsprechende Bonusspieler gibt) als in anderen Regionen. Würden die Gebäude Bonusgüter abwerfen, würde der Stahlüberschuss in meiner Gegend steigen. Bei Nicht-Bonusgütern verringern sie aber den Nicht-Bonusgut-Mangel.