• Hallo Fremder! Neu im Forum?
    Habe ich dich hier schon mal gesehen? Um dich hier aktiv zu beteiligen, indem du Diskussionen beitrittst oder eigene Themen startest, brauchst du einen Forumaccount. REGISTRIER DICH HIER!

Das Tintenfässchen

Damion

Kluger Baumeister
Wie auch immer du darauf kommst @OlliSven o_O
Hier probier`s damit noch einmal …

upload_2018-12-12_2-9-54.png


… vielleicht was interessantes …
upload_2018-12-12_3-39-9.png


… oder einen Klassiker …
upload_2018-12-12_3-39-49.png
 
Zuletzt bearbeitet:

Vendor

Barbarischer Raptor
Fünf Weihnachtsmythen, das Christkind der Katholiken.

Wenn es um Weihnachten geht, ist Deutschland seit Langem gespalten. Im eher protestantisch geprägten Norden und Osten bringt der Weihnachtsmann die Geschenke. In katholischen Gegenden übernimmt dies das Christkind. Es gilt deshalb vielen als katholische Erfindung.
Die Geschichte des Christkinds geht jedoch etwas anders. Sie beginnt vor 1700 Jahren mit Nikolaus, einem Bischof, der in Myra lebte (heute: Demre in der Südwesttürkei). Um Nikolaus ranken sich diverse Legenden - er wurde zum Heiligen. Sein angeblicher Todestag, der 6. Dezember, wurde zum Gedenktag. Die Figur St. Nikolaus wurde zum Geschenkebringer der Kinder und zum Schutzpatron der Bettler und Bäcker sowie rund 40 weiterer Berufsgruppen.
Martin Luther ärgerte sich über den Nikolaus-Kult. Der Brauch sei ein "kyndisch ding", erklärte der Reformator, und er setzte aufs Christkind als neuen Gabenbringer. In Bezug auf den 6. Dezember scheiterte Luther damit jedoch, der Nikolaustag wird bis heute weltweit gefeiert. Der heutige Heiligabend aber darf zumindest als Teilerfolg Luthers gelten: Fortan beschenkte das Christkind die Menschen zu Weihnachten. Das Weihnachtsfest, zuvor ausschließlich in der Kirche gefeiert, entwickelte sich zum Familienfest.
Doch das Christkind, die ursprünglich protestantische Erfindung, konnte sich auf Dauer nur in den katholischen Regionen Deutschlands durchsetzen. In den übrigen Gebieten spielte die Figur des blondgelockten Mädchens im weißen Kleid eine immer geringere Rolle, wie der Regensburger Volkskundler Gunther Hirschfelder erklärt. Das Christkind habe einen starken Form- und Funktionswandel durchgemacht und sei im protestantischen Weihnachtsbrauch vom säkularisierten Weihnachtsmann verdrängt worden.
Den Weihnachtsmann als Figur gibt es wohl erst seit dem 19. Jahrhundert. Sie taucht beispielsweise im Lied "Morgen kommt der Weihnachtsmann" von Hoffmann von Fallersleben auf, das 1837 erschien. Der Weihnachtsmann vereint Eigenschaften des Heiligen Nikolaus und seines Knechtes Ruprecht, der als böser Gegenspieler zu St. Nikolaus fungiert.
Der deutsche Weihnachtsmann ist zugleich eng verwachsen mit Santa Claus, dem Weihnachtsmann der Amerikaner. Dieser wiederum geht auf holländische und skandinavische Einflüsse zurück, was unter anderem den Schlitten erklärt, der von Rentieren gezogen wird.

In: Spiegel-Online, 2014 (schon ein älterer Artikel, den Autor spar ich mir, ist ja auch wurscht;))
 

Damion

Kluger Baumeister
Lieber @Vendor

Das stimmt so nicht. Bei uns Evangelen kam auch das Christkind.
Und du schreibst erst, es sei katholisch und dann schreibst du es sei protestantisch.
Der heilige St. Nikolaus war ein Fischer, der für andere, deren Boote im Hafen festhingen mitfischte.
Und du nennst das die Geschichte des Christkindes. - Nein zu Weihnachten;
und das wird auch schon Martin Luther so gesehen haben, feiern wir die Geburt des Jesus Christus.

Auch das ganz in der Nähe liegende Fest, der Wintersonnenwende Yule wird nicht mit dem
Weihnachtsfest verwechselt. (Hast du nicht gesagt, ich greife dem nur schon mal vor)
Den Weihnachtsmann kann man nicht mit dem Fischer Nikolaus verwechseln.
Der Halter des Goldenen Buches und sein Knecht Ruprecht sind Figuren aus der Bibel.
 

Vendor

Barbarischer Raptor
Ich hätte vielleicht doch den Autor dazu schreiben sollen.;)
Ich würde das Christkind auch eher als katholisch sehen, aber Luther wollte eben auch die Kirche reformieren und nicht eine eigene Kirche gründen.
Das stimmt so nicht. Bei uns Evangelen kam auch das Christkind.
Das vermischt sich natürlich auch und evangelische Kirchen sind ja auch sehr unterschiedlich.
Der Halter des Goldenen Buches und sein Knecht Ruprecht sind Figuren aus der Bibel.
Du kannst in der Bibel alles mögliche finden, wenn du möchtest, ist denke aber nicht, dass das auf das zurück geht.
Komisch, dass das diese Reaktion auslöst-hätte ich gar nicht beabsichtigt.:p
 

Damion

Kluger Baumeister
Du setzt so ein dünnes Geschichtchen hier rein... und meinst noch
Komisch, dass das diese Reaktion auslöst-hätte ich gar nicht beabsichtigt.:p
Schreib doch in Zukunft vielleicht besser Dinge, die du auch zu 100 % vertreten kannst. Dann musst du dich nicht über so eine Antwort wundern.

Nachtrag: @Vendor Entschuldige bitte meine schroffe Ausdrucksweise. Ich vermutete hinter dem Artikel fälschlicherweise erst einen weiteren Religions-fake.
 
Zuletzt bearbeitet:

Vendor

Barbarischer Raptor
Ich vertrete das ja auch. Luther hatte sich gegen den Nikolaus-Kult gewehrt und statt dessen das Christkind an seine Stelle gesetzt.
So ganz hat das allerdings nicht funktioniert, wie wir heute sehen.
Dann musst du dich nicht über so eine Antwort wundern.
Ich bisschen wundere ich mich schon, aber ich wundere mich gerne.;)
Ich finde das spannend.
 

Damion

Kluger Baumeister
Mal ein Wort zu Martin Luther

GEGEN DEN STILLSTAND - BILDUNG EINFACH FREI
Die Reformatoren wollten, dass die Menschen
die Bibel in ihrer Sprache lesen und verstehen
können. Der Wunsch nach Bildung für alle
Schichten breitete sich immer weiter aus. Buch-
druck, Schulen, Sprache Wissen und Kommu-
nikation - eine Folge der Reformation, die sich
bis heute durchzieht. Nicht nur die Kirche wurde
erneuert, sondern auch das Schul- und Sozial-
wesen und letztlich die ganze Gesellschaft.

Luther hat mit seiner Übersetzung die deutsche
Sprache bis heute geprägt. Komponisten,
Dichter, Philosophen - Menschen in und außer-
halb der Kirche wurden von ihr inspiriert.
 

Vendor

Barbarischer Raptor
Ja eh, da bin ich ganz bei dir. Deshalb war es ja auch lange Zeit so, dass Protestanten eher lesen und schreiben konnten, als Katholiken.
Jeder soll sich selbst eine Meinung bilden-heute brisanter denn je.