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Forenevent Forenevent im November - Eine Weihnachtsgeschichte

Arela und Volpert

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Liebe Menschen und Elfen,

die Weihnachtszeit naht und wir stecken schon in der Vorbereitung für den jährlichen Adventskalender, den wir euch mit der Ehrengarde präsentieren. Für dieses Event haben wir uns daher mal eine Aufgabe überlegt, die Kreativität von euch verlangt, euch aber auch gleichzeitig ordentlich entlohnt. Außerdem habt ihr etwas länger Zeit als sonst Die Aufgabe ist folgende:



Schreibt eine weihnachtliche Geschichte rund um Elvenar von maximal einer Word-Seite. (Times News Roman, 12 pt)

Regeln:
  • Bis zum 18.11.2021 um 18:00 Uhr könnt ihr hier eure Geschichten posten. Wir werden diese dann lesen und die besten drei auswählen. Dabei erwarten die Sieger folgende Preise:
    • 1. Platz: 1500 Diamanten und eure Geschichte wird im diesjährigen Adventskalender der Ehrengarde veröffentlicht.
    • 2. Platz: 1000 Diamanten
    • 3. Platz: 500 Diamanten


Vergesst nicht, uns euer Feedback zu unseren Forenevents im Feedbackthread zukommen zu lassen.

Viel Spaß und viel Erfolg!

Liebe Grüße
Arela & Volpert

 

Arela und Volpert

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Liebe Menschen und Elfen,

das Forenvent ist vorbei und wir haben von euch 5 Einsendungen erhalten, wovon wir allerdings nur 4 berücksichtigen konnten, da eine der Geschichten lediglich ein Drei-Wort-Beitrag war. Wir wollen euch auch gar nicht lange auf die Folter spannen und teilen euch direkt die Sieger mit. Außerdem dürft ihr bereits die Geschichten des zweiten und dritten Platzes lesen. Die Siegergeschichte findet ihr dann in unserem bald startendem Adventskalender.


  • 1. Platz: 1500 Diamanten + Veröffentlichung im Adventskalender: @Fayence
  • 2. Platz: 1000 Diamanten: @Cruller
  • 3. Platz: 500 Diamanten: @Vendita

Eine Weihnachtsgeschichte… rund um ELVENAR ein kleines weihnachtliches Szenario von Vendita Es war der 1. Dezember, und es schneite. Tanavar, seines Zeichens Berater der Elfen, spähte durch die Butzenscheiben seiner Behausung nach draußen in die sich in sanftes Weiß hüllende Landschaft von Elvenar. Er musste aufbrechen und neue Vorräte besorgen, nachdem sein häusliches Inventar fast aufgebraucht war. Ächzend stieg er in seine Goblinstiefel, hüllte sich in Traumschafspelz und Wollmilchschal und zurrte den breiten Ledergurt, in dem er seine Münzen verwahrte, um seine füllig gewordene Mitte. Die letzten Monate waren hart gewesen, Seuchen hatten das Land heimgesucht und viele Elvenarer in die Isolation gezwungen. Die Feste waren abgesagt worden, die Leichtigkeit von Musik und Tänzen des Sommers verklungen. Auch Tanavar hatte sich zurückgezogen und seine Beratungstätigkeit auf das Nötigste beschränkt. An der frischen Luft bestand nun keine Gefahr mehr, aber er fühlte sich müde und eingerostet. Vor dem Haus atmete er tief durch und stapfte vorsichtig bis zur gepflasterten Straße, die ihn zu den Werkstätten führen würde. Nachdem ihm die erste Strecke mühsam vorgekommen war, merkte er sodann mit jedem Meter, wie gut ihm die jetzt ungewohnte Bewegung tat und er verspürte neue Zuversicht. Er kam an verschiedenen elvenarischen Wohnhäusern vorbei, denen der Schnee Zuckerhüte verpasst hatte. Eine Hexe stocherte in ihrem Kürbisbeet herum, das Lebkuchenhaus rauchte geschäftig und entsendete verheißungsvolle Düfte in die winterliche Umgebung. Die Mondsteinbibliothek an der Ecke hatte trotz der Kälte einladend ihre Tore geöffnet. Im beheizten Inneren waren viele kleine Waldelfen damit beschäftigt, die Bücher zu sichten und die Manapflanzen auf Hochglanz zu polieren. Tanavar liebte es dort zu stöbern, und er würde sie demnächst wieder besuchen. Er wandte sich nach Westen, dort schimmerte der Turm der Ewigkeit hell durch die wirbelnden Schneeflocken. Tanavar lächelte leise, er war oft oben gewesen und hatte die herrliche Aussicht genossen. Diese Woche war es zu spät geworden um noch den mühsamen Aufstieg zu beginnen, aber vor dem Fest würde er es noch einmal wagen. Die Werkstätten kamen in Sicht, in der Nähe ging von den Bergwerken und Gießereien der Zwerge ein geschäftiges Hämmern und Klirren aus und erfüllte die kalte Winterluft. Tanavar deckte sich mit Vorräten ein und machte sich mit gut gefüllten Taschen auf den Heimweg. Es dämmerte bereits, als er an dem verfallenen Friedhof am Elchmoor vorbei kam. Einige Halblinge saßen um eine Feuerstelle und brutzelten etwas das nach Faulpilzen aussah, während sich eine einsame Vogelscheuche im Wind wiegte. Und dann… der Tempel der Geister! Noch war es eine Baustelle, doch die Geister der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft würden ein Zuhause erhalten. Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen... Tanavar rümpfte die Nase, christliche Verse waren nicht so sein Ding. Er atmete tief durch und beeilte sich nach Hause zu kommen. Das Weihnachtsfest stand vor der Tür und im Neuen Jahr würde alles besser werden, dessen war er gewiss.
Der Eisbär
Boblin war auf seiner jährlichen Geschenke-Sammel-Tour durch Elvenar, wie jedes Jahr vor Weihnachten. Er sammelt all die selbstgemachten und liebevoll verpackten Geschenke ein, damit er sie an die armen Goblin-Kinder in der Orks & Goblins-Siedlung verteilen kann.

Als er nun an eine Weggabelung nahe der Magischen Kluft kam, entschied er sich dieses Jahr, den anderen, dunkleren Weg einzuschlagen - er wusste nicht warum, er tat es einfach. Also kam er zu einer stattlichen Hütte im Trauerweiden-Wald. Dort wohnte ein Halblingsmann mit seiner Goblin-Frau. Sie wussten nichts von dem jährlichen Geschenke-Sammeln, waren aber bemüht, etwas zu finden, das einem Goblin-Kind wohl Freude bereiten könnte. Die Goblin-Frau schaute in ihre Holz-Truhe und gab Boblin eine wunderschöne, handgefertigte "Fili"-Puppe, mit Kleidern aus Königlichen Samt und mit Mondstein verziert, aber der Halblingsmann schimpfte, entriss sie Boblin und sagte: "Diese Puppe ist für MEINE Tochter und viel zu wertvoll für einen armen Goblin." Traurig schaute die Goblin-Frau wieder in ihre Truhe und holte einen alten Teddybären heraus, der von Motten zerfressen war und nur noch 1 Auge hatte. "Hier hast Du ein passendes Geschenk!" sagte der verbitterte Halblingsmann und verabschiedete Boblin wieder in die Kälte.

Boblin war aber dankbar und zufrieden, denn er wusste, was seine elfengleiche Frau aus alten zerfransten Teddybären zaubern konnte. Er fuhr also weiter und sammelte bei Elfen und Menschen, den Elvenars und Zwergen, den Feen und Waldelfen viele schöne Geschenke für die Goblin-Kinder ein. Natürlich haben sich auch die anderen Gastrassen nicht lumpen lassen und spendeten, was das Zeug hält - Boblin wird nächstes Jahr einen Gehilfen brauchen, denn der Goblin-Schlitten war prall gefüllt, als er nach seiner Tour nach Hause kam.

Seine Frau erwartete ihn mit einem guten Essen und einem schmackhaften Wein - und sie verbrachten den Abend am Kamin. Boblin schlief in dieser Nacht besonders gut, denn er wusste, dass er viele schöne Geschenke für die armen Goblin-Kinder gesammelt hatte - und natürlich ließ es sich seine Frau nicht nehmen, aus dem alten, einäugigen Teddy einen hübschen flauschigen Eisbären zu zaubern.

Am Morgen des Heiligabends fuhr er dann mit seinem vollgepackten Schlitten in die verschneite Orks & Goblins-Siedlung, um die Geschenke zu verteilen. Ein jedes fand seinen Empfänger. Doch den Eisbären behielt Boblin besonders im Auge, damit er ja ein gutes Zuhause findet. Ein Goblin-Junge, der etwas von einem Halbling hatte, freute sich sehr über dieses Geschenk, denn er hatte keine Eltern, die ihn beschenkten. Er erinnert sich nur an eine Hütte in einem Wald, in der Nähe einer Magischen Kluft ... an einen verständnisvollen Halblingsvater, an eine liebevolle Goblin-Mutter und an seine kleine Schwester, die Puppen so sehr liebte ...

Boblin indes dachte schon an das nächste Jahr ... er wird wieder in den Trauerweiden-Wald fahren ... dann wird er aber einen kleinen, elternlosen Goblin-Jungen als Gehilfen dabei haben! Diese Nacht träumte er das 1. Mal von 2 Geschwistern, die mit dem Eisbär-Teddy spielten und mit einer kostbaren Puppe, die ihm so bekannt vorkommt …

Frohe Weihnachten

Vergesst nicht, uns euer Feedback zu unseren Forenevents im Feedbackthread zukommen zu lassen.

Vielen Dank für eure Teilnahme und bis zum nächsten Mal, wenn wir uns im Dezember gleich vier Mal sehen.

Liebe Grüße
Arela & Volpert
 
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