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GA, Turm und Turnier

Arminius89

Kluger Baumeister
Und um beim GA zu bleiben, wir haben für unsere Triumphbögen durchaus schon Abenteuer gespielt, bei denen ich von JEDEM Gildenmitglied 50 Werkstätten und 10 Gut-1-Sets und mehr verlangt habe.
Ich kann dir nur raten, so etwas nicht mehr zu tun. Würde ein Erz mir das vorschreiben, wäre ich schon zehn Mal ausgetreten. Wenn du nicht willst das die Leistungsträger (Turnier/Turm) in Scharen davonlaufen, würde ich in der Gildenbeschreibung explizit darauf hinweisen, damit jedes neue Mitglied von vornherein weiß, worauf er sich einlässt. Ansonsten kann man behutsam eine Rundmail schreiben, um die Meinungen der anderen zu hören, als den Mitgliedern deine Vorgaben vor den Kopf zu knallen.
Ich war selber in Elvenar die längste Zeit Erz von nicht gerade unerfolgreichen Gilden und brauchte nie solche strengen Vorgaben, um Erfolg zu haben. Im Gegenteil sorgen diese häufig nur für ärger und Diskussionen. Besser ist es eine positive Grundstimmung und Atmosphäre zu erhalten und die Mitglieder zu motivieren.

Und wer für 30 Werkstätten keinen Platz hat, der hat so viel beim Stadtaufbau falsch gemacht, dass er einfach in der falschen Gruppe ist, oder vielleicht sogar im völlig falschen Spiel.
Dann hab ich alles falsch gemacht. Vielleicht hast du Tipps für mich.
Ich nutze meinen Platz effektiv und lasse kaum Lücken. Für ein GA meine Stadt zu verstümmeln, nur aus Solidarität mit der Gruppe und für fast wertlose Gewinne, halte ich nicht für sinnvoll. Dafür helfe ich in Turnieren und im Turm mit.
 
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Dariana1975

Noppenpilz
Puh, heiße Diskussion hier.

Grundsätzlich bin ich auch ein Anhänger von "wer mehr leistet, soll auch mehr bekommen",
aber:
Für mich sind der Turm, das Turnier und das GA unterschiedliche Spielelemente, die alle ihren eigenen Regeln folgen.
Ich finde sie eigentlich so, wie sie jetzt sind, grundsätzlich sehr gut.
Warum sollte man die jetzt alle aneinander angleichen?
Damit wir dann hinterher einen Einheitsbrei haben, der zwar unterschiedliche Namen hat, aber eigentlich das gleiche ist?
Nee, finde ich gar nicht gut!
Wenn jemand in einer Gemeinschaft spielt und im GA oder im Turnier zu wenig leistet, dann finde ich, sollte das in der GM geklärt werden und nicht vorher schon von INNO. Und mal ehrlich, wenn die unterschiedlichen Leistungen/gleiche Belohnungen der Spieler in einer GM schon zu Unfrieden führen, dann sollte Inno deshalb das Spiel ändern? Nee, Leute, was soll denn das jetzt?! Ihr seid doch alle (oder zumindest viele von Euch) erwachsen und könnt miteinander reden, wenn irgendwas unklar ist, aber ein Spiel zu verändern, bloß weil Erwachsenen nicht miteinander reden können oder Regeln nicht einhalten oder was auch immer, halte ich für völlig unsinnig.
Sorry, aber ich bin dagegen!
 

Jirutsu

Schüler der Kundschafter
ein Spieler mit 10 Werkstätten darf keinen Triumphbogen gewinnen, auch wenn das beim kommenden GA nicht unser Ziel ist, aber wir haben 3 Stück davon, weil wir das so konsequent machen, denn es ist bei allen 3 Events so, wenn die guten Spieler sich ausgenutzt fühlen, machen bald alle nichts mehr, also ist kicken IMMER besser als mitschleppen
Sehen wir etwas anders. Wenn das Gildemitglied beim GA mitspielen möchte, aber nicht soviele sets oder werkstätten aufstellen kann, wie für einen "Sieg" nötig sind, wird trotzdem NIEMAND "gekickt". Dann machen die anderen ebend noch ein wenig mehr, oder es reicht ebend nicht zum 1.Platz. Der ist aber auch nicht sooo wichtig, wie der gemeinsamme Spass und der Zusammenhalt der Gilde. Und Spieler die mit Hängen und Würgen unbedingt den ersten Platz wollen, verlassen die Gilde dann schon irgendwann von alleine.
P.S. Aber wir haben auch nur 2 Bogen ;)
 

Elefenor

Samen des Weltenbaums
Für mich sind Turm und Turnier zwei unterschiedliche Geschichten (zum Glück) und dies macht sich an den Belohnungen fest. Beim Turnier gehts haußtsächlich darum die Wunder zu pushen und damit die gesamte GM stärker zu machen. Beim Turm gehts vor allem um das Spieltempo (Zeitbooster & Portalsegen). Gerade durch die fixen Zeitbooster in rauen Mengen steuert Inno dem Stau bei Kapitel 15 recht effektiv endgegen, nicht zu vergessen die Portalsegen.
Es ging mir nicht um die Belohnungen an sich. Im Turm gibt es die Einen und im Turnier die Anderen. Das ist gut so.
Es geht eher um das System, was der Turm hat. Naja, bis auf den Zufall.

Ich habe bisher, und ich spiele den Turm regelmäßig mind. die ersten vier Truhen (seit der Gemeinschaftspunkte weit mehr) und habe nur selten was gescheites (abgesehen von den Zeitreduktionen und ein paar Dias) bekommen.
 

Jeg Chamei

Erforscher von Wundern
Es ging mir nicht um die Belohnungen an sich. Im Turm gibt es die Einen und im Turnier die Anderen. Das ist gut so.
Es geht eher um das System, was der Turm hat. Naja, bis auf den Zufall.

Ich habe bisher, und ich spiele den Turm regelmäßig mind. die ersten vier Truhen (seit der Gemeinschaftspunkte weit mehr) und habe nur selten was gescheites (abgesehen von den Zeitreduktionen und ein paar Dias) bekommen.

Nunja ich habe von Anfang an mmer die erste Ebene komplett gespielt (nun mache ich ab und an die 2te) Was insgesamt in meinen 3 Welten zu 5 magischen Wohnhäusern, 4 Dscien, glaube 12 Zwergenschmieden und X mal das Set geführt hat. Plus Portalsegen (und die 50% sind schon richtig klasse) unzähligen Zeitboostern und diversen Gold/Werkzeugsegen. Ich bin recht zufrieden.
 

ZeNSiErT

Experte der Demographie
@Arminius89

Ja, Tipps hab ich immer.

Ich nutze meinen Platz effektiv und lasse kaum Lücken. Für ein GA meine Stadt zu verstümmeln, nur aus Solidarität mit der Gruppe und für fast wertlose Gewinne, halte ich nicht für sinnvoll.
Tipp Nr. 1

Nimm mal die eigene Stadt nicht so wichtig. Gibt hier in Elvenar keine Naturschutzgebiete. Spieler, die die eigene Stadt für wichtiger halten als den Erfolg der ganzen Gruppe haben die Möglichkeit, ganz allein zu spielen. Solchen Spielern helfe ich immer gerne und kick sie, egal für wie "groß" und "wichtig" sie sich halten.

Tipp Nr. 2

Gerade in solchen Städten, wo kein Platz ist, stehen die Baumeister eh die meiste Zeit besoffen in der Ecke und machen nichts. Jedes abgerissene Gebäude ist in kurzer Zeit wieder aufgebaut. Die neuen Teleportierzauber, die Du ja als so vorbildlicher Turmspieler zu genüge haben müsstest, ersparen dir das dann sogar noch. Hab beim letzten Abenteuer 150000 Rangpunkte abgerissen, war bis heute alles wieder aufgeholt. Aber wie gesagt, wir wollen ja dieses mal langsam machen. Scheint aber wieder daran zu scheitern, dass die anderen noch langsamer sind. Nächstes Abenteuer spielen wir rückwärts :)

Tipp Nr. 3

Das ist ein Spiel, zu dem Events, Turniere und auch die Abenteuer gehören. Das ganze soll Spaß machen und nicht zwingend "Sinn machen". Wie schon oben geschrieben, flexibel sein und sich den jeweiligen Events anpassen können, gehört mit zu einem Stadtaufbau, der die Anforderungen hier bei Elvenar erfüllt.

Tipp Nr. 4

Es gibt indessen 7 Server. Nutz doch nur mal einen davon und probiere mal eine andere Taktik als die "Ich bin der größte Bonusgut-Produzent-Taktik". Das könnte am Ende aus Versehen Spaß machen und funktionieren.

So, wir haben auf Karte 1 gleich alle 3 Wege voll, muss jetzt wieder meinen Wölfen die nächste Karte öffnen.
 

ErestorX

Weicher Samt
Spieler, die die eigene Stadt für wichtiger halten als den Erfolg der ganzen Gruppe...
Die Frage ist, was man unter "Erfolg" der ganzen Gruppe in Elvenar versteht. Gute Position in der Rangliste, schnell das Forschungsende erreichen, 10. Kiste im Turnier, alle Belohnungskisten im Turm, viele Provinzen auf der Map, Sieg im GA,...

Zu beachten ist, dass diese Ziele zusammen hängen. Wer im Turm erfolgreich ist, kann dank der dortigen Gewinne mehr Provinzen im Turnier spielen und schneller forschen. Wer viele WP aus dem Turnier holt, verbessert sich in der Rangliste, kann schneller forschen und dank besser ausgebauter Wunder erfolgreicher in Turm und Turnier sein. Wer schneller forscht, verbessert sich in der Rangliste, kann (von Ausnahmen abgesehen) erfolgreicher in Turnier und Turm sein, mehr Provinzen haben und hat mehr Platz fürs GA. Wer mehr Provinzen hat, hat in allen anderen Bereichen Vorteile.

Der Sieg im GA bringt dagegen so gut wie nichts für den Erfolg in den anderen Bereichen, 3x1 Weg reicht völlig. Insofern hat @Arminius89 schon recht, der Erfolg im GA ist eben nur das, ein Erfolg im GA. Eventuell ist er auch noch gut für den Zusammenhalt der GM. Aber für alle anderen Arten von Erfolg ist es sinnvoller, seinen Platz effizient zu nutzen und auf den Sieg im GA zu verzichten! Dank der neuen Teleports ist das GA aber durchaus mit den anderen Zielen vereinbar, wenn man Wert darauf legt.

Noch wichtiger als Erfolg ist mir allerdings, in einer GM von Erwachsenen zu spielen. Möglichst aktiven Erwachsenen, darauf sollte man schon bei Aufnahme achten. Strikte Vorgaben passen nicht zu dieser Vorstellung, die scheinen mir eher für die Führung einer GM von Kindern geeignet zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jeg Chamei

Erforscher von Wundern
Leute warum führt Ihr eine Diskussion über eure unterschiedlichen Spielweisen? Ist doch Sinnfrei zum Glück sind bei Evenar viele verschiedene Möglich. Der Eingangspost zielt m.E. darauf diese Vielfälltigkeit einzugrenzen und deswegen lehne ich Ihn ab. Turm GA Turnier sollten unterschiedlich bleiben.
Na und Erfolg? Der ist doch wohl abhängig von den Zielen die man sich (gemeinsam) setzt. Diese dürfen ebenso Unterschiedlich sein und sind deswegen nicht weniger Wert.
 

Hazel Caballus

Blühendes Blatt
Nimm mal die eigene Stadt nicht so wichtig.
Ich frage mich, wer sich hier für wichtig nimmt. Tipp: Möglicherweise jemand, der gern von „Erz zu Erz“ kommuniziert :cool:

Tipp Nr. 3
Das ist ein Spiel, zu dem Events, Turniere und auch die Abenteuer gehören. Das ganze soll Spaß machen und nicht zwingend "Sinn machen". Wie schon oben geschrieben, flexibel sein und sich den jeweiligen Events anpassen können, gehört mit zu einem Stadtaufbau, der die Anforderungen hier bei Elvenar erfüllt.
„Die Anforderungen hier bei Elvenar“ sind wohl eher die Anforderungen bei den Waldwölfen.
Zum Glück darf jeder Elvenar nach seinen Vorstellungen spielen, und ich gehe mal davon aus, dass auch jeder Spieler selbst entscheiden kann, was ihm/ihr Spaß macht. Eine effiziente (wenn man so will, „Sinn ergebende“) Stadt aufzubauen, kann eben ein Spielziel sein und natürlich Spaß machen. Sinnlose bzw. nichtsnutzige GAs zu spielen macht manchen weniger Spaß, wie du an der Beteiligung schon sehen kannst. Aber jedem das seine ;)

Nochmal zum Topic:
Ich finde zumindest, dass sich GA und Turnier zeitlich recht gut ergänzen, wenigstens kommt man so leichter an die Zaubergegenstände...
 

Alter Hund

Kluger Baumeister
man braucht sich nur die historie der "waldwölfe" anschauen, dann wird einem schnell klar, was für eine großartige, von gemeinschaftssinn geprägte und gut geführte gilde das is - und welch tollen job der erz dort macht. ;)

würd ich bei meinen "Calaquendi" oder "Freien Kämpfern" eine solche fluktuation erleben, ich würd mal in mich geh´n und überlegen, was ich falsch gemacht hab - ganz sicher würd ich nicht andere, zT weit erfahrenere gildenleiter "von erz zu erz" präpotent belehren.

deshalb, lieber @ZeNSiErT , mal "von erz zu erz": gildenleiter sein bedeutet vor allem mal verantwortung. der erz is für die gilde da, nicht umgekehrt! solang du das nicht begriffen hast sondern vorziehst, als kleiner reserve-napoleon das bißchen macht auszuleben, bist du als erz eine totale fehlbesetzung!

und was ich dir schon früher mal geraten hab: etwas selbstkritik und bescheidenheit würde dir wirklich gut tun
 

MyLilly

Experte der Demographie
Ihr seit ja sehr schreibfreudig wie immer, alles konnte ich nun nicht im einzelnen lesen hier - deswegen zum Anfangspost.
Also ich finde z zt 3 Sachen gleichzeitg schon stressig und finde da das Leistungsprinzip bei 3 Sachen GA, Turnier und Turm gleichzeitig schon arg viel. Leute das ist ein Spiel und ich möchte da nicht derart in Streß geraten oder "zur Leistung gezwungen werden" wie in meinem stressigen Job und anderen Anforderungen RL die vor gehen!
Bisher hab ich es immer so gehalten, das Turnier für mich an erster Stelle stand und ich Turm zb so nebenher hab laufen lassen, wie ich Lust, Zeit und Güter hatte, mal mehr mal weniger Truhen, aber zwanglos eben für mich ein paar schöne Gewinne mitgenommen habe. Kann mich da auch bisher nicht beklagen, denn egal was es war ich hab alles dankbar genommen. Durch die jetzt hinzugekommenen Gemeinschaftspunkte ist nun auch da so eine Art Konkurrenz- oder Leistungsdruck hinzugekommen, weil man ja für alle sichtbar wieder mit den anderen verglichen wird und sicher auch beobachtet wird, wieviel Truhen man da macht oder wie viel man sich da tummelt in der Zeit.
Ob man das nun abwechselnd machen sollte und Gewinne dann angleichen weiß ich nicht, lieber wäre mir weiterhin Schwerpunkt Turnier und Turm freiwillig als Zusatz, so wie jeder kann und mag, ohne Zwang und Leistungsdruck.

Nun kommt auch noch das GA hinzu, dessen magere Gewinne für den Aufwand den man dafür eine ganze Woche betreiben muss, mich nicht wirklich reizen, - ich würde zb lieber meine Stadt weiter ausbauen, aber habe nun ja 1 Woche allen Platz vollgestopft mit Werkstätten und musste mich wirklich abkrebsen dafür zb die nötigen Einwohner zusammen zu kriegen und hab nicht mal annähernd soviel, wie die meisten stehen. Aber als Teil einer Gemeinschaft klar werde ich mitmachen, weil bin ja Teamplayer und mache dann um der anderen willen mit und prode meine Abzeichen so gut es geht.

Aber finde das alles zusammen schon stressig muss ich sagen. Mir war bisher auch so nicht langweilig. Und das Leben besteht halt nicht nur aus Elvenar ;).
Also ich bin froh wenn das GA wieder vorbei ist^^.
Ist aber nur meine persönliche Sicht.
Und ich finde auch innerhalb einer Gemeinschaft sollte akzeptiert werden das nicht jeder bei allem volle Power geben kann und will, gerade wenn soviel parallel läuft, jeder sollte nur soviel machen wie er kann und auch mit Lust und Freude dabei ist, sonst wirds irgendwie verkehrt.
 
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Venda

Pflänzchen
Sehr angenehme Meinung. Selber erlebe ich Elvenar nicht als anstrengend..man soll einfach wissen, wo die Grenze für einen ist. Dankeschön für diesen Post :)
 

Fuenarb

Inspirierender Mediator
Die Diskussionen über Mathematische Gesetze und Wahrscheinlichkeiten blende ich jetzt einmal aus und beziehe mich auf den Anfangspost.

Im Turm finde ich die Lösung gut, dass ich mehr bekomme je mehr ich dazu beitrage. Mir gefallen nur die Unmengen an Fragmenten nicht, die ich durch den Turm erhalte.

Im Turnier finde ich die bestehende Regelung gut, dass sich alle nach ihren Möglichkeiten beteiligen können und trotz unterschiedlichen Beiträgen am Ende die gleichen Belohnungen erhalten. Wenn ich selber mehr leiste bekomme ich im Turnier auch deutlich mehr zur Entwicklung meiner Wunder als andere. Beim Turnier lassen sich in der Gilde ja auch Regelungen treffen, dass es keine "Absahner" gibt.

Beim GA wäre es äußerst schwierig die einzelnen Beiträge zum Erfolg zu bewerten. Wie sollen die Beiträge qualitativ und quantitativ bewertet werden? Wir handhabe es bei uns auch so, dass selbst eine einzige "Einzahlung" akzeptiert wird und sehen es als Teil des gemeinschaftlichen Spiels an, alle zu beteiligen, anders als im Turnier.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jirutsu

Schüler der Kundschafter
Beim GA wäre es äußerst schwierig die einzelnen Beiträge zum Erfolg zu bewerten. Wie sollen die Beiträge qualitativ und quantitativ bewertet werden? Wir handhabe es bei uns auch so, dass selbst eine einzige "Einzahlung" akzeptiert wird und sehen es als Teil des gemeinschaftlichen Spiels an, alle zu beteiligen, anders als im Turnier.
Wir beenden eine Karte NIE bevor auch der letzte Mitspieler ein Abzeichen eingezahlt hat und lassen die letzten drei Wegpunkte (wir machen immer alle Wege auf allen Karten) immer für die Nachzügler unbedient. Das gehört sich so, denn das GA ist das gemeinschaftlichste am ganzen Spiel (den GM-chat mal außen vor gelassen)
 

Tendara

Kluger Baumeister
Wir beenden eine Karte NIE bevor auch der letzte Mitspieler ein Abzeichen eingezahlt hat und lassen die letzten drei Wegpunkte (wir machen immer alle Wege auf allen Karten) immer für die Nachzügler unbedient. Das gehört sich so, denn das GA ist das gemeinschaftlichste am ganzen Spiel (den GM-chat mal außen vor gelassen)
Das finde ich wirklich gut, was ich nicht verstehe ist, warum genau das gleiche Verhalten beim Turnier dann als "Absahnen" bezeichnet wird. Wieviel Punkte ich im Turnier mache ist doch alleine meine Entscheidung und wenn dann noch jemand davon profitieren kann ist das doch auch gut und tut mir doch nicht weh. Außerdem bringt das letztendlich die Gilde auch weiter.
Oder seh ich das jetzt irgendwie falsch?
 

Jirutsu

Schüler der Kundschafter
Das finde ich wirklich gut, was ich nicht verstehe ist, warum genau das gleiche Verhalten beim Turnier dann als "Absahnen" bezeichnet wird. Wieviel Punkte ich im Turnier mache ist doch alleine meine Entscheidung und wenn dann noch jemand davon profitieren kann ist das doch auch gut und tut mir doch nicht weh. Außerdem bringt das letztendlich die Gilde auch weiter.
Oder seh ich das jetzt irgendwie falsch?
ich kann dir natürlich nur sagen, wie ICH das sehe
beim turnier gibt es ein festes ziel: soundsoviel kisten (meist 10 ;)) während es beim GA einfach um den Spass geht. Wenn man sich nicht am Ziel beteiligt und die "Mühe" den anderen überläßt sehe ich das schon ein wenig als schnorrerei. Beim GA gibt es dieses feste Ziel nicht (jedenfalls nicht für uns) da ist das ziel der zusammenhalt der GM, der spass miteinander und der erfolg der gilde als ganzes. turniere sind da etwas individueller (ist aber nur meine meinung)
falls sich eine gilde beim GA das Ziel, auf jeder karte einen weg zu schaffen, setzt und dieses deswegen nicht erreicht, weil manche GM-mitglieder nur ein abzeichen reintun wird das das gemeinschaftsgefühl der gilde bestimmt nicht stärken und den spass der anderen mitglieder mindern.
andersherum gibt es bestimmt auch viele Gilden, die es ihren mitgliedern frei stellen wieviele punkte sie im turnier machen.
Turnier-Gilden, die um die 10 kisten kämpfen, haben aber dieses ganz konkrete ziel und brauchen (um es zu erreichen) auch bestimmte regeln. aber in guten gilden wird ganz sicher auch darüber hinweggesehen, wenn man mal diese regel nicht einhält oder einhalten kann. kommt das aber öfter vor liegt es im interesse der gilde (der übrigen gildemitglieder) und im interesse des spielers (der sich von den regeln gepisakt fühlt) wenn sich beide wege wieder trennen, sich der spieler eine gilde sucht in der er regelfrei(er) agiren kann und die gilde sich jemanden sucht, der am erfolg der gilde bei den turnieren aktiv mitarbeitet (den gilderegeln entsprechend)
 

ErestorX

Weicher Samt
Turnier-Gilden, die um die 10 kisten kämpfen, haben aber dieses ganz konkrete ziel und brauchen (um es zu erreichen) auch bestimmte regeln.
Für mich ist der Hauptunterschied zwischen Turnier und GA: Im Turnier gibt es sehr viele WP zu gewinnen, für ambitionierte Spieler ist das Motivation genug, sich im Turnier zu engagieren. Die 10. Kiste für die GM wird so automatisch erreicht, sofern es in der GM genug solch ambitionierter Spieler gibt. Nur in GMs in denen solche Spieler fehlen, braucht man Regeln, um die 10. Kiste trotzdem zu erreichen. Insofern ist auch die Bezeichnung "Turnier-Gilde" für soche GMs merkwürdig. Denn es fehlt ihnen ja offensichtlich an Turnierspielern.

Beim GA dagegen ist es anders, niemand hat einen individuellen Grund das zu spielen, es ist nur als Gruppe sinnvoll. Da bin ich deiner Meinung, Regeln können dann sinnvoll sein, wenn die GM es ohne diese nicht schafft, 3x einen Weg zu gehen, ansonsten sollte das GA primär Spaß bringen, für den Regeln eher nicht förderlich sind.
 

Arminius89

Kluger Baumeister
Nur in GMs in denen solche Spieler fehlen, braucht man Regeln, um die 10. Kiste trotzdem zu erreichen.
Richtig. Durch Regeln versucht man oft das zu kompensieren, was man bei der Aufnahme neuer Spieler falsch gemacht hat. Man macht sich das Leben als Erz enorm leichter, Spieler aufzunehmen, die von sich aus die Motivation mitbringen und die gemeinsamen Ziele teilen.

In anderen PvP-Spielen ist es Usus, dass man sehr strenge Gildenregeln braucht, da davon sehr viel abhängt. Als ich dann in Elvenar versucht habe das selbe durchzuziehen, bin ich oft auf die Schnauze gefallen. Mitglieder fühlen sich unter Druck gesetzt, man muss oft regulieren und Mitglieder anschreiben, wenn sie sich nicht dran halten. Das wiederum führt zu Diskussionen, einem schlechten Klima und bereitet dem Erz viel Arbeit usw.. Der Unterschied ist klar; in PvP-Spielen kann es den eigenen Untergang bedeuten, wenn man zuwider handelt, oder eine Gilde verlässt. Hier in Elvenar ist das nicht der Fall. Man muss darum kämpfen, starke Spieler zu halten und es ist nicht so, dass solche Spieler zu einem betteln kommen, damit sie beschützt werden und dafür alles mitmachen.

Ich sehe es deshalb entspannt, wenn es Mitglieder gibt, die ab und an im Turnier kaum etwas machen und trotzdem die volle Belohnung bekommen. Warum soll man sich künstlich aufregen, wenn die 10 Kisten so oder so feststehen? Und auch wenn man als Gildenregel hat, dass 1600 Turnierpunkte Pflicht sind und dies jedem vor der Aufnahme klar war, sollte man es auch mal locker nehmen, wenn Spieler mal ein kleines Tief haben und weniger leisten. Sie werden es einem danken!..

Wichtiger ist eine positive Stimmung innerhalb der Gilde und ein gesunder Ehrgeiz, der auch die Mitglieder mitreißt, die sonst von sich aus nicht die Lust hätten, sich an Gemeinschaftsaktivitäten zu beteiligen. GAs sind da ein Anlass, herauszufinden, wer wirklich ein Teamplayer ist und wer nicht. Manche opfern sich im wahrsten Sinne des Wortes für die Gilde auf und reißen dutzende Gebäude ab, um zu helfen, andere machen gar nichts. Ich glaube aber auch, dass die egoistischten Spieler immer die besten Spieler sind, und mit ihrem Egoismus indirekt allen anderen helfen durch ihren Erfolg (invincible hand).

"Die unsichtbare Hand (invisible hand) ist ein metaphorischer Ausdruck, mit dem der schottische Ökonom Adam Smith die unbewusste Förderung des Gemeinwohls beschrieb. Wenn alle Akteure an ihrem eigenen Wohl orientiert seien, führe eine angenommene teilweise oder vollständige Selbstregulierung des Wirtschaftslebens zu einer optimalen Produktionsmenge und -qualität und zu einer gerechten Verteilung."

Durch Freiheit erreicht man immer mehr, als durch Regulierung. Nebenbei ist mir aufgefallen, dass letzteres in sehr starkem Maße immer in Gilden mit weiblichem Erz auftritt, also Kontrollwahn, Regulierungswut etc. :p Ich liebe euch, liebe Frauen, aber ich war in dutzenden Gilden und beinahe überall war es das selbe Bild. Auf das Patriarchat!:cool:
 
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