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Per Anhalter durch Elvenar - der ultimative Reiseführer durch Frustmanien^^

littleFlex

Forum Moderator
Elvenar Team
Da ich hier keine wirkliche Frage erkennen kann,
verschiebe ich Euch mal in die Diskussionsrunde...
 

ZeNSiErT

Met & Ambrosia
"Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel, noch alles, was dein Nächster hat."

Ich bin wirklich nicht religiös, aber ich glaube daran, dass bestimmte Dinge wichtig sind für ein gedeihliches Zusammenleben in zivilisierten Gesellschaften. Ich rede hier auch nicht nur über unsere Gesellschaft. Ich rede schon gar nicht über die Gesetze und Regeln hier im Lande. Auch nicht über eine bestimmte Religion. Ganz allgemein.

Bei einigen dieser Regeln ist der Sinn ganz einfach zu erkennen. Man soll nicht töten, weil das Leben wertvoll ist. Man soll treu sein, weil Untreue viel Leid schafft, Krankheiten sich ausbreiten können. Man soll niemandem was weg nehmen. Jeder Mensch soll frei sein und sein Schicksal selbst bestimmen. Das sind Grundregeln, ohne die keine Gemeinschaft existieren kann auf Dauer.

Hält sich eine Gesellschaft nicht an diese Regeln, wird sie früher oder später sich selbst zerstören.

Auch der Neid, Missgunst, dieses Schauen, was der andere hat und was ich nicht habe, gehört zu diesen Regeln. Ich glaube nicht, dass die Hölle ein Ort ist, an den man kommen kann, aber ich denke, dass sich jeder so seine eigene Hölle schaffen kann, oder eben sein eigenes Paradies.

Ich bin zu frieden, mit dem, was ich habe und auch zufrieden mit dem, was ich hier im Spiel gewinne. Darum hab ich Spaß, weil es mich einen Dreck interessiert, was andere an Boostern und Tierfutter gewinnen, wie viele Feuerphönixe jemand hat oder nicht und ob andere 10k Turnierpunkte machen oder nur 100. Ich weiß, was ich im Leben wie im Spiel geleistet habe und bin glücklich über das, was ich erreicht habe.

Aber ich gratuliere gerne allen, die sich ihre eigene Hölle geschaffen haben, weil sie vergessen haben, wie man glücklich und zufrieden ist. Wenn es richtig weh tut und es unerträglich wird, kann man vielleicht etwas lernen und dann vielleicht sogar mit ganz viel Kraft sich selbst verändern, denn sie vergiften nicht nur ihr eigenes Leben, sie vergiften ihre Gemeinschaft.
 
Zuletzt bearbeitet:

Xebifed

Meister der Magie
Der Praktikant merkt das sonst und verstellt deine Aka.

Mein Praktikant hat bemerkt, dass ich vorwiegend handel...und ich stelle die Kampfbooster eigentlich nur im GA her...

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Athaneia

Schüler der Zwerge
Wenn ich so die Posts einiger Spieler über "Zufriedenheit" lese, dann wundere ich mich sehr, denn nur die "Unzufriedenheit" ist der Antrieb zum Ehrgeiz für größere Leistungen, was auch die Wissenschaften in hunderten von Jahren bewiesen haben.

Oft beginnt das heute schon im Studium (manchmal sogar davor), wer mit jeder erträglichen Benotung "zufrieden" ist, der wird niemals bei "summa cum laude" ankommen. Wer dann im Berufsleben auch noch mit fast jeder leidlichen Position "zufrieden" ist, der wird es ohnehin nie besonders weit bringen...

So viel zum Thema man sollte immer bescheiden, genügsam und mit allem "zufrieden" sein, denn nur die "Unzufriedenheit" kann zu Veränderungen führen, denn sie ist der Motor...
 

ZeNSiErT

Met & Ambrosia
@Athaneia

Visionen sind der Motor für Veränderung und große Leistungen. Ich kann zufrieden sein mit meinem Leben auf der Erde und trotz dem nach den Sternen greifen. Elon Musk sieht immer sehr zufrieden aus, wenn seine Raketen ins All fliegen, auch wenn er selbst nicht von der Erde flüchten möchte. :) Dem gehts glaube ganz gut soweit :)

Ehrgeiz hab ich nicht gelernt durch Unzufriedenheit, sondern durch die Bewunderung meines ehrgeizigen Großvaters, also durch Vorbilder. Ich war als Kind genau so zufrieden, wie ein Kind mit sich selbst zufrieden sein sollte. Weiß nicht, ob man, wenn man Ehrgeiz nicht schon als Kind gelernt hat, den dann später als erwachsener unzufriedener Mensch überhaupt noch erlernen kann?

Und auch beim Ehrgeiz selbst gibts da große Unterschiede. Hat mein Kind in der Schule gut gelernt und aufgepasst und sich Mühe gegeben, kann ich auch mit jeder Note zufrieden sein, die mein Kind nach Hause bringt. Aber wenn pauschal eine 3 eine schlechte Note ist und Druck von Außen auf das Kind gemacht wird, kann es durch falschen Ehrgeiz der Eltern auch ganz schnell krank werden.
Kinder brauchen glückliche Eltern, die zufrieden mit ihrem Partner, ihrem Beruf, ihrem Leben sind und ihnen Selbstvertrauen und Zuversicht vorleben, damit die Kinder zu starken Persönlichkeiten werden, dann können sie die Welt verändern! Sie müssen an ihre Möglichkeiten, an ihr Glück und ihren Erfolg im Leben glauben, sie müssen Träume haben von ihrem Leben als Prinzessen (oder modern als Kanzlerin), Forscher, Astronaut, Supertalent.

Forschung kann neue Erkenntnisse bringen, die neue Möglichkeiten auftuen, um neue Innovationen, Erfindungen und Leistungen möglich machen, ohne dass da vorher irgend ein Forscher unzufrieden war.

Viele Erfindungen waren zum Beispiel erst durch die Entstehung des Kapitals möglich. Da war niemand unzufrieden, nur clever.

Freiheit ist auch so ein Faktor. In einer freien Gesellschaft, wo Forschung und Kritik erlaubt sind, können große Dinge entstehen. Gibt es Dogmen und Verbote, ist Stillstand vorprogrammiert, weil keine Veränderung erlaubt wird. Dann ist es ganz egal, ob die Menschen zufrieden oder unzufrieden sind. Es bleibt alles, wie es ist.

Ich kann unzufrieden sein, anderen die Schuld daran geben und ändere gar nichts oder verursache großes Unrecht, von dem man dann in den Geschichtsbüchern lesen kann.

Um etwas zu ändern, muss ich es mir selbst ja erst mal zutrauen, etwas ändern zu können und dafür muss ich mit mir selbst zufrieden sein, meine Fähigkeiten und Talente kennen, vielleicht gute Freunde und Bekannte haben, die mir dabei helfen können. Ich muss wissen, dass es überhaupt möglich ist, etwas zu ändern und dafür braucht es Erfahrung, also das Wissen, dass andere auch schon Dinge ändern konnten. Es braucht ein Umfeld und eine Gesellschaft, wo Veränderung möglich ist. Und mit so einem Umfeld kann ich durchaus zufrieden sein.

Also so pauschal würde ich das nicht gelten lassen. Ausnahmen bestätigen da sicher die Regel. Aber wenn ich glaube, dass der Praktikant mein Schicksal in den Händen hält und der Meinung bin, der müsste was ändern, wird sich nicht tun.
 
Zuletzt bearbeitet:

Athaneia

Schüler der Zwerge
@ZeNSiErT:
Du scheinst nicht viel Umgang mit Wissenschaftlern zu haben, denn sonst wüsstest Du sicherlich, dass eben der Faktor, mit dem Erreichten „nicht zufrieden“ zu sein, der größte Antrieb in vielen Wissenschaften ist. Darum läuft man trotzdem nicht ständig mit einem miesepetrigen Gesicht herum und kann auch noch Lachen. Es ist immer eine Frage dessen, was man, zu welchem Zeitpunkt, in den Vordergrund stellt und mit wem man kommuniziert.

Außerdem ist auch die genaue Definition des Begriffes „Unzufriedenheit“ ein weiterer Schlüssel, denn dieser Begriff ist sehr global und definiert nicht nur komplett (auf das gesamte Leben bezogen) negative Empfindungen. Der Begriff kann auch ausschließlich auf eine Situation, oder einen speziellen Bereich begrenzt sein und dort durchaus ein positiver Antrieb sein und das ist nicht identisch mit krank machender Unzufriedenheit.

Hier mal abschließend Klartext:
Was mir seit längerer Zeit hier im Forum nicht gefällt, sind die ach so bescheidenen und genügsamen Töne "mit allem im Spiel zufrieden zu sein", mit denen man dann jene Spieler, die anders denken, regelrecht aufgefordert, ebenfalls so bescheiden, genügsam und zufrieden, zu sein.

Wer meint bescheiden und genügsam und mit allem in diesem Spiel zufrieden sein zu müssen/wollen, der kann es gerne sein, aber diese eigene Haltung hier im Forum, so oft wie möglich als „non plus ultra“ zu propagieren, halte ich für unangebracht. Jeder hat das Recht auf seinen eigenen Standpunkt und seine Kritik, weil er in Bezug auf manche Dinge unzufrieden ist.
 
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