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Rätselecke

Kapilo

Starke Birke
Nun es gibt eigentlich zwei Gründe.

Zum einen war der 24.12. im Christentum noch bis zum späten Mittelalter der Gedenktag der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Als Symbolik wurde ein sogenannter Paradiesbaum (fürs Mysterienspiel) aufgestellt. Da man einen grünen Baum heben wollte, wurden hauptsächlich Nadelhölzer verwendet. Weihnachten war erst am 25.12. und das zugehörige Symbol war die Krippe.
Die "Umwidmung" des Paradiesbaumes zum Christbaum oder Weihnachtsbaum und die damit einhergehende "Vorverlegung" von Weihnachten, dass dann schon am 24.12. als Heiliger Abend begann, gefiel der Kirche wenig, weil das zwei völlig unterschiedliche Feier- bzw. Gedenktage miteinander vermischt wurden.

Zum anderen hatte es "heidnische" (keltisch / nordische) Wurzeln sich einen (geschmückten) Nadelbaum oder zumindest Zweige ins eigene Haus zu stellen. Das gehörte dort zur Feier der Wintersonnenende, die am 22.12. (also nahe an Weihnachten) gefeiert wurde.
 

Villivaru

Blüte
Nun es gibt eigentlich zwei Gründe.

Zum einen war der 24.12. im Christentum noch bis zum späten Mittelalter der Gedenktag der Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. Als Symbolik wurde ein sogenannter Paradiesbaum (fürs Mysterienspiel) aufgestellt. Da man einen grünen Baum heben wollte, wurden hauptsächlich Nadelhölzer verwendet. Weihnachten war erst am 25.12. und das zugehörige Symbol war die Krippe.
Die "Umwidmung" des Paradiesbaumes zum Christbaum oder Weihnachtsbaum und die damit einhergehende "Vorverlegung" von Weihnachten, dass dann schon am 24.12. als Heiliger Abend begann, gefiel der Kirche wenig, weil das zwei völlig unterschiedliche Feier- bzw. Gedenktage miteinander vermischt wurden.

Zum anderen hatte es "heidnische" (keltisch / nordische) Wurzeln sich einen (geschmückten) Nadelbaum oder zumindest Zweige ins eigene Haus zu stellen. Das gehörte dort zur Feier der Wintersonnenende, die am 22.12. (also nahe an Weihnachten) gefeiert wurde.
Das ist weitestgehend korrekt und lasse ich so gelten, auch wenn die ersten dokumentierten Weihnachtsbäume in Klöstern und Kirchen standen (Ende des 15. Jahrhhunderts-Mitte des 16. Jahrhhunderts). Und zwar im Elsass, besonders Straßburg.

Ein ebenso wichtiger Grund war zudem aber auch noch, dass die Kirchen, die damals viel Land mit zahlreichen Wäldern besaß, befürchteten, dass ein Ausbreiten des Brauchs zu Baumdiebstahl in den Wäldern führen würde.
 

Kapilo

Starke Birke
Die ganze Familie freute sich über den Nachwuchs, der dann schließlich am Heiligabend (also am 24. Dezember) um 19:45 Uhr geboren wurde. Alle freuen sich schon darauf im nächsten Sommer seinen ersten Geburtstag zu feiern.
Wieso soll der Geburtstag im Sommer gefeiert werden?
 

beinster

Weltenbaum
Weil die Geburt im Südhalbkugel stattgefunden hat, wo es am Weihnachten dann Sommer ist, statt Winter ?

Mein Urgroß vater, der Kapitän auf See war, hat mein Vater als Kind mal gemeldet das er sein Geburtstag (24.12) mal im Badehose am Strand bei 35° gefeiert hat (um 1922 herum) in Australien damals. Mit 5 weitere Geburtstagen am 24.12 ist dieses Datum in unsere Familienbaum sehr stark vertreten. Sowohl mein Tochter als auch meine Schwiegermutter sind bei uns "betroffen", und feiern am 24.12 ihren Geburtstag. Bisher allerdings immer im Winter.
 
Zuletzt bearbeitet:

beinster

Weltenbaum
Ein theoretisches Gewichtsproblem.

Nachdem alle wissen das es viele verschiedene Annahmen gibt, die wir beim Thema Gewicht verinnerlicht haben, ist es nun Zeit, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen.

Stellen Sie sich vor, Sie besitzen eine 1 Kilogram schwere Eisenkugel - wobei 1 kg wirklich der Masse der "Internationenen Kilogrammprototyps" entsprichts, den pfysischen Objekt, das aktuell die standarddefintion der Einheit KG ist.

Nun stellen Sie sich weiter vor, dass die Erdsubstanz unter den ersten paar Zentimern Boden einen total konstante Dichte ausweist, sodass wenn Sie an zwei beliebigen Stellen unter der Erdoberflächhe einen Kubikmeter Materie ausheben würden, beide einen identischen Masse hätten.

Bei diesen gleichmäßigen Dichte der Erde. Wo würde ihr kugelförmiges Eisen-Kilogramm am meisten wiegen ?
Hoch auf den Berg, am Equator, auf den nord/südpol ? Oder Tief unter der Erde ? Oder irgendwo ganz anders ?

Die gleiche überlegung dann auch für den "realen" Welt, weil ja unsere Erde keine konstante Dichte aufweist.

Bitte Spezifizieren Sie wo Sie denken das diesen Kilogramm am meisten Wiegen würde und wieso. Das sowohl Theoretisch (mit einen total konstante Dichte), als auch Praktisch, da ja die Erde nicht einen konstante Dichte hat.
 
Zuletzt bearbeitet:

beinster

Weltenbaum
Ein wenig zur verdeutlichgung.. Wenn mann einen 100 Kilo Mensch auf einen Waage stellt, dann wiegt der am Norpol und auf den Equator unterschiedlich viel (auf der gleiche Waage). Hier wird also gesucht nach den theoretischen und den Praktische wert, wo derjenige am meisten Wiegt.
 

Kapilo

Starke Birke
Da sonst keiner will, versuche ich es mal.

Gewicht ist die durch Beschleunigung (hier Erdbeschleunigung durch Gravitation) verursachte Kraft. Sie ist proportional zur Masse und indirekt proportional zum Quadrat des Abstandes. Mit anderen Worten bei konstanter Masse muss der Abstand minimiert werden, um das größte Gewicht zu erreichen.
Die Erde ist ja keine perfekte Kugel, sondern ein Rotationsellipsoid, d.h. die Entfernung von den geographischen Polen (Schnittpunkt Rotationsachse mit Erdoberfläche) zum Erdmittelpunkt ist kleiner als von einem Punkt auf dem Äquator. Am Südpol gibt es Land, am Nordpol ist man auf Meereshöhe, daher ist (mit den laut Vorgabe geltenden Vereinfachungen) der beste Punkt für das höchste Gewicht der geographische Nordpol.
Am Besten noch im Winter bei Ebbe, damit Sonne und Mond die Gravitation noch leicht verstärken.

Es bringt nichts ein Tiefes Loch zu graben, denn dann hat man ja Masse "über" der Eisenkugel, das Graviton in Gegenrichtung erzeugt. Am Erdmittelpunkt würde man theoretisch schwerelos sein.

Noch besser als der Nordpol, wäre natürlich eine Rakete die auf Fluchtgeschwindigkeit beschleunigt. Die Beschleunigung der Rakete addiert sich zur Erdbeschleunigung.
 

beinster

Weltenbaum
Einer der beide Frage stellung ist damit beantwortet.. der andere nicht. Und in den Rakette wäre der NUR bei beschleunigung schwerer, wenn die Beschleunigung aufhört und einen Konstante geschwindigkeit erreicht wird, dann hört auf dieses "Mehr" an gewicht auf.

Also, das größte Gewicht bedeutet auch die stärkste Schwerkraft. Hätte die Erde einen konstante Dichte, gäbe es die stärkste Schwerkraft so nahe an der Erdmitte wie möglich, aber immer noch an die oberfläche - also am Nord oder Südpol. Bewegt mann sich von der Mtte weg, nimmt die Anziehungskraft ab, sodass mann auf einen Berg weniger wiegen würde. Sie nimmt aber auch ab, wenn Die die Oberfläche durchbrechen, da die Masse hinter (=über) Ihnen die Anziehung kompensiert.

In der Realität ist die Erde nicht überall gleich dicht. Der Erdkern ist viel schwerer, und der Punkt an dem die starke Schwerkraft, die durch den Näherkommen an die Mitte entsteht, von der Kraft der Masse über Ihnen kompensiert wird, liegt in ca. 2885 KM Tiefe. Diese Nahtstelle wird Kern-Mantel-Grenze genannt. Da in Diese Tiefe bereits eine Temperatur herscht die wir menschen nicht vertragen würde, und auch einen Waage sehr wahrscheinlich schmelzen lassen würde, ist das auch nur Theoretisch einen Option, auch wenn es Praktisch der richtige Lösung wäre.

Also @Kapilo : du bist wieder dran.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kapilo

Starke Birke
ups, dass da noch ein Teil 2 ("reale" Welt) war hatte ich glatt übersehen.

Hier mal eine einfache Rechnung, wie mal aus 10 Cent einfach 10 Euro machen kann:

10 Cent = 1/10 Euro
= 1/2 Euro * 1/5 Euro
= 50 Cent * 20 Cent
= 1000 Cent
= 10 Euro

Wo liegt der Rechenfehler?
Bitte sowohl die Zeile, die falsch ist und auch die Korrektur angeben.
 

beinster

Weltenbaum
Rein technisch gibt es 2 stellen wo es schief geht..
1. die umrechnung von 1/10 in 1/2 * 1/5 , der mathematisch zwar richtig ist, aber im begriff auf einen Euro nicht mehr.
2. Die Multiplizierung mit 100 um von 1/5 Euro auf 20 Cent zu kommen (ebenso wie 1/2 Euro auf 50 Cent). Damit wird alles um 100 Höher.
Resultat ist dann 3. 1000 Cent ist damit um ein Faktor 100 höher als es sein sollte.. und damit 100 * 10 Cent = 1000 Cent.

Du meinst aber sicherlich nur den 2.

[Edited: 1/2 und 1/5 von platz verwechselt in 1.]
 
Zuletzt bearbeitet:

Kapilo

Starke Birke
Mit "1." bist Du auf der richtigen Spur, aber wie lauten denn die Korrektur?.

Bei "2." (und "3.") ist kein Rechenfehler oder gar ein Faktor 100 versteckt. In der dritten Zeile wird völlig korrekt 1/2 Euro in 50 Cent und 1/5 Euro in 20 Cent umgerechnet.
 

beinster

Weltenbaum
Aber Zwischen Euro und Cent IST ein Faktor 100 Unterschied, und damit ist das Resultat um einen Faktor 100 Größer als Vorher.. also 10 Cent wird 100 mal 10 Cent = 1000 Cent = 10 Euro..

= 1/2 Euro * 1/5 Euro = 50/100 Euro * 20/100 Euro -> * 100 [Cent = 100] -> 50 Cent * 20 Cent (Da ist der Faktor 100 ).
 
Zuletzt bearbeitet:

Kapilo

Starke Birke
Welche der drei Aussagen in der dritten Zeile des Rätsels bezweifelst Du denn?
  • dass 1 Euro = 100 Cent sind (je da ist ein Faktor 100 bei der Umrechnung aber das ist ja nicht falsch)
  • dass "ein Halber" Euro" dem Wert von 50 Cent entspricht
  • oder dass "ein "Fünftel" Euro dem Wert von 20 Cent entspricht
 

beinster

Weltenbaum
Eigentlich keiner.. ABER in Zeile 3 wird mit 100 Multipliziert, und damit ist in Zeile 5 den 1000 Cent und damit den 10 Euro da. Der denkfehler ist also das den 3. Zeile identisch ist mit der 2. Zeile.
 

Kapilo

Starke Birke
Nicht nur eigentlich.

Im Schritt
1/2 Euro * 1/5 Euro = 50 Cent * 20 Cent
liegt kein Fehler, diese Umformung ist mathematisch vollkommen korrekt.

Natürlich ist in der Rechnung ein Fehler (den zu finden und zu korrigieren ist ja die Aufgabe), aber der Fehler liegt nicht an dieser Stelle.

Tipp:
Statt mit Euro und Cent zu rechnen, funktioniert die "falsche" Rechnung genauso mit Meter und Zentimeter (und damit wird der gesucht Fehler schneller offensichtlich).
 

beinster

Weltenbaum
Mit Meter und CM komme ich genau auf das gleiche, den Faktor 100 ist mein Problem. Da werde ich wohl warten müssen bis jemand den findet..
 

J.Locke

Samen des Weltenbaums
Ich nehme lieber das Beispiel mit Centimetern und Metern, da es -für mich- anschaulicher ist:

10 cm = 1/10 Meter (da 100cm = 1Meter)
1/2 m x 1/5 m = 1/10 Meter² (Meter x Meter = Meter²)
50 cm x 20 cm = 1000 cm² (Centimeter x Centimeter = Centimeter²)

auf Cent und Euro übertragen:
10 Ct = 1/10 Euro (da 100 Ct = 1 Euro)
1/2 Euro x 1,5 Euro = 1/10 Euro² (Euro x Euro)
50 Ct x 20 Ct = 1000 Ct² (Cent x Cent)

Dementsprechend ist die Zeile 4 falsch, denn sie müsste so lauten: " =1000Cent² "

Edit: Die AUSSAGE (Zeile 4 bzw 5) 1000 Cent = 10 Euro hingegen ist richtig. Mit der vorgegebenen RECHNUNG kommt man aber nicht auf 1000 Cent, sondern auf 1000 Cent².
 
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Kapilo

Starke Birke
Genau. Die Zahlen an sich sind alle richtig. Der Fehler liegt in den Einheiten.
Es findet ein unzulässiger Wechsel der Dimension statt (z.B. von Meter nach Quadratmeter). 1/10 Quadratmeter entspricht tatsächlich 1000 Quadratzentimetern, aber 1/10 Meter und 1/10 Quadratmeter sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Die Korrektur fehlt noch:
Statt 1/10 Euro = 1/2 Euro * 1/5 Euro ist 1/10 Euro = 1/2 * 1/5 Euro = 1/2 Euro * 1/5 richtig.

Der eigentliche Fehler ist also an dieser Stelle (und wird dann an der Stelle 50 Cent * 20 Cent = 1000 Cent nochmal wieder holt)

@J.Locke
Du bist dran.