• Hallo Fremder! Neu im Forum?
    Habe ich dich hier schon mal gesehen? Um dich hier aktiv zu beteiligen, indem du Diskussionen beitrittst oder eigene Themen startest, brauchst du einen Forumaccount. REGISTRIER DICH HIER!

Rätselecke

beinster

Weltenbaum
In diesen fall passt es ein wenig auch in diesen Thread.. aber ja, ich geben dir recht das es tatsächlich offenbar ein "echten" Teekesselchen thread gibt.. das war mir jedenfalls nicht bekannt.

Trotzdem sollte es aufgelöst werden, und aber dann wieder ein "echtes" Rätsel eingestellt werden.
 

Paxam

Knospe
Vor einigen Jahren, es war Ende März, ging ich am Ostersamstag in meine Stammkneipe. Ich hatte gerade mein zweites Bier bestellt als ein etwa vierzig jähriger Mann sich mir gegenüber setzte. Wir kamen ins Gespräch und so erfuhr ich dass er sich für klassische Literatur interessierte. Er berichtete ganz stolz dass er kürzlich ein Original Manuskript von Johann Wolfgang von Goethe’s „Zauberlehrling” aus dem Nachlass seines Urenkels Walther Wolfgang Freiherr von Goethe ersteigert hatte. Daraufhin erwiderte ich dass ich auch ein wertvolles Stück mein Eigen nennen konnte und zwar das Queen Album „Made in Heaven” mit den Original Autogrammen aller Bandmitglieder inclusive das von Freddie Mercury, der kurz nach der Veröffentlichung starb. Da wir beide sehr unterschiedliche Interessieren hatten ging uns bald der Gesprächsstoff aus und nach meinem dritten Bier verabschiedet ich mich von der jungen Dame und machte mich auf den Heimweg. Es war eine sternenklare Nacht, so dass ich auf dem Weg zu meinem Zuhause, ein ehemaliger Bauernhof außerhalb des Dorfes, aufpassen musste da es aufgrund des Neumondes sehr dunkel war. Es hatte allerdings auch den Vorteil dass man den Sternenhimmel in seiner ganzen Pracht beobachten konnte, sogar der Skorpion mit seinem Hauptstern Antares war schon über dem nordwestlichen Horizont zu sehen.



Jetzt seid ihr dran, in dieser Geschichte sind ein paar (sachliche) Fehler, die hoffentlich nicht vorhandenen orthographischen Fehler zählen nicht. Ich würde gerne wissen:



1.) Wieviele Fehler sind in der Geschichte?

2.) Was ist jeweils falsch?
 

Bakitara

Blüte
Ende März = Ostersamstag = könnte 2018 gewesen sein (31. März)- Passt also. Oder doch nicht? Mein Schwiegervater in spe sagte gerade, dass es Ostersamstag gar nicht gibt: der heißt Karsamstag. :eek:

Also: Fehler 1

Walther Wolfgang Freiherr von Goethe war ein Enkel, kein Urenkel von Johann Wolfgang von Goethe. Das Gedicht bzw. die Ballade heißt "Der Zauberlehrling", nicht nur "Zauberlehrling.

Also: Fehler 2 und ggf. 3

Made in Heaven erschien 1995, Freddie Mercury starb 1991. Also könnte allenfalls sein Geist unterschrieben haben.

Also: Fehler 4

40-jähriger Mann...später: junge Dame

Also: Fehler 5

Je nachdem, wo du wohnst, kann man Antares im Sternbild Skorpion sogar sehen, muss aber ziemlich weit im Süden sein; nördlich von ca. 44° Nord bleibt er unsichtbar. Er kann also auch nicht im Norswesten stehen.

Also: Fehler 6

Fazit: 6 Fehler (falls das "Der" bei Zauberlehrling mitzählt, ansonsten nur 5 Fehler). Beschreibungen sind oben direkt mitgeliefert.


Jetzt hoffe ich, dass ich nichts übersehen habe. :oops::rolleyes:

Bleibt nur die Frage, wo sich das Originalmauskript von "Der Zauberlehrling" befindet. Das konnte ich nicht ermitteln. Möglich also, dass hier eine Ersteigerung unmöglich ist; das wäre dann Fehler nur 7 (oder Fehler 6, je nachdem). :rolleyes:
 

Paxam

Knospe
Ende März = Ostersamstag = könnte 2018 gewesen sein (31. März)- Passt also. Oder doch nicht? Mein Schwiegervater in spe sagte gerade, dass es Ostersamstag gar nicht gibt: der heißt Karsamstag. :eek:

Also: Fehler 1

Walther Wolfgang Freiherr von Goethe war ein Enkel, kein Urenkel von Johann Wolfgang von Goethe. Das Gedicht bzw. die Ballade heißt "Der Zauberlehrling", nicht nur "Zauberlehrling.

Also: Fehler 2 und ggf. 3

Made in Heaven erschien 1995, Freddie Mercury starb 1991. Also könnte allenfalls sein Geist unterschrieben haben.

Also: Fehler 4

40-jähriger Mann...später: junge Dame

Also: Fehler 5

Je nachdem, wo du wohnst, kann man Antares im Sternbild Skorpion sogar sehen, muss aber ziemlich weit im Süden sein; nördlich von ca. 44° Nord bleibt er unsichtbar. Er kann also auch nicht im Norswesten stehen.

Also: Fehler 6

Fazit: 6 Fehler (falls das "Der" bei Zauberlehrling mitzählt, ansonsten nur 5 Fehler). Beschreibungen sind oben direkt mitgeliefert.


Jetzt hoffe ich, dass ich nichts übersehen habe. :oops::rolleyes:

Bleibt nur die Frage, wo sich das Originalmauskript von "Der Zauberlehrling" befindet. Das konnte ich nicht ermitteln. Möglich also, dass hier eine Ersteigerung unmöglich ist; das wäre dann Fehler nur 7 (oder Fehler 6, je nachdem). :rolleyes:
 

Paxam

Knospe
Habe meinen Schwiegervater in spe nochmals konsultiert. Er hat sich den Anfang erneut durchgelesen und meinte dann, dass Neumond und Ostern nicht zusammenpassen. Glaube ich ihm mal...

Also: Fehler Nr 7 oder ggf. 8. ;)
Sag deinem Schwiegervater in spe er ist ein schlauer Mann. Alles richtig, du bist dran mit dem nächsten Rätsel.
 

Bakitara

Blüte
Sag deinem Schwiegervater in spe er ist ein schlauer Mann. Alles richtig, du bist dran mit dem nächsten Rätsel.

Er hat das Lob zur Kenntnis genommen. ;)

Ich denke mir was aus...eigentlich weiß ich schon etwas. Aber das Niederschreiben dauert etwas...also Geduld, bitte. Ich muss es erst selbst nochmal studieren... o_O:eek:
 

Bakitara

Blüte
Der "Gegen-Mars" ist bei uns übrigens sehr schön zu sehen... ;)

Mein neues Rätsel trägt die Überschrift:

Die (fast) perfekte Form!

Einige Fakten als Schlagwörter:

1) Die sechseckige Form ist die ökonomischste, die überhaupt möglich ist.
2) Figuren vorgegebenen Flächeninhalts werden so aneinandergebaut, daß die Gesamtlänge aller Begrenzungslinien zwischen ihnen minimal ist.
3) Mit den Zellenquerschnitten wird die ganze Oberfläche lückenlos überdeckt. So wird jede Wand von zwei Zellen genutzt, wenn wir vom Rand einmal absehen. Es gibt unendlich viele Muster, die diese Bedingung erfüllen, aber das regelmäßige Sechseck ist die optimale Form.
4) Der griechische Philosoph Aristoteles beschrieb es zwar schon vor mehr als 2300 Jahren; doch erst im vierten Jahrhundert erkannte endlich Pappus, ein in Alexandria lebender Mathematiker, diese ökonomische Weisheit.
5) Johannes Kepler (1571 bis 1630), der die Gesetze der Planetenbewegung aufstellte, erkannte 1619, daß die Basis die Hälfte eines Rhombendodekaeders (Zwölfflächner aus Rhomben) ist, das heißt:
6) Eine Zelle besteht aus einer Röhre mit sechseckigem Querschnitt, dem Schaft, und einer Basis, die sich aus drei gleichen Rhomben zusammensetzt. Jede Zelle der einen Seite grenzt mit ihrer Basis an drei Zellen der anderen. Es ist also ein Körper, der von zwölf gleichen Rhomben begrenzt wird. Er hat vierzehn Ecken. An sechs von ihnen treffen sich jeweils vier Rhomben mit ihren spitzen Winkeln, an den acht anderen je drei Rhomben mit den stumpfen Winkeln. Man kann ihn so halbieren, daß die Schnittfläche gerade ein Sechseck ist. Mit dieser Fläche setzt man ihn gewissermaßen auf die sechseckige Röhre auf.
7) Etwa ein Jahrhundert nach Johannes Kepler bestätigte der italienische Astronom Giacomo Filippo Maraldi (1665 bis 1729) Keplers Entdeckung. Er gab auch als erster die Winkel der Dodekaederrhomben an: 109,47 und 70,53 Grad: die Maraldi-Winkel. Der französische Wissenschaftler René Antoine Ferchault de Réaumur (1683 bis 1757), immerhin Erfinder eines lange gebräuchlichen Thermometers mit 80-Grad-Skala, war so begeistert vom Bau und von der Symmetrie, dass er 1712 vorschlug, sie als universelle Maßeinheit zu benutzen.
8) 1734 hat der deutsche Mathematiker Johann Samuel Koenig (1712 bis 1757) die Bestätigung des Öko-Optimalen geliefert.
9) Aber erst der Genfer Mathematiker Simon Antoine Jean L'Huilier (1750 bis 1840) untersuchte 1781 auch verschieden hohe Zellen – mit einem merkwürdigen Ergebnis: Bei vorgegebenem Zellvolumen ist die benötigte Baumaterialmenge am geringsten, wenn das Verhältnis der Höhe h zur Seitenlänge a des Schafts gleich 1:SQRT2 ist. Eine solche Zelle wäre genau ein halbes Rhombendodekaeder.
10) Allerdings ist das Gesuchte länglicher: Eine gutgebaute Zelle ist 10,2 Millimeter hoch, und das Sechseck hat 1,8 Millimeter Kantenlänge; das ergibt ein Verhältnis von ungefähr 5,7 oder achtmal so viel, wie sich L'Huilier gedacht hat. Das hat 2 Gründe: Der eine ist der "Inhalt" der Zelle, das andere ist der Deckel, der bis hierhin vergessen wurde.
11) Erst 1967 stellte David F. Siemens am Moody Institute of Science in Los Angeles fest, daß diese Deckel im Mittel 2,8mal so dick sind wie die Wände von Basis und Schaft. Optimiert man nun die Menge des Baumaterials, die für eine Zelle mit festem Volumen einschließlich des Deckels und mit den tatsächlichen Wandstärkenverhältnissen benötigt wird, so ergibt sich für das Verhältnis von h zu a ein Wert von ungefähr 5,6. Damit wurde erneut bestätigt, daß hier nach ökonomischen Gesichtspunkten gebaut wird.

Die Dreifachfrage: Welches Gebilde/welche Art Bau wird gesucht, welches Baumaterial wird hier angesprochen und was befindet sich in der Zelle ?

Der Text sieht vielleicht kompliziert und sehr mathematisch aus, aber eigentlich ist es ganz leicht und ohne jede Mathematik zu lösen. Wer möchte, kann auch noch die unausgesprochene Frage beantworten, weshalb der (unerwähnte) scheinbare Widerspruch in der Optimalität gar kein Widerspruch ist. Das ist aber keine Voraussetzung für das Anerkennen der Richtigkeit. :rolleyes:

Wer kann lösen ??
 

Bakitara

Blüte
Wer möchte, kann auch noch die unausgesprochene Frage beantworten, weshalb der (unerwähnte) scheinbare Widerspruch in der Optimalität gar kein Widerspruch ist. Das ist aber keine Voraussetzung für das Anerkennen der Richtigkeit. :rolleyes:
Bonjour à tous !

Es gibt tatsächlich einen Körper, der noch ein wenig ökonomischer ist als ein Rhombendodekaeder: ein entecktes Oktaeder. 1964 hat der ungarische Mathematiker L. Fejes Tóth herausgefunden, daß ein halbierter Oktaederstumpf mit Volumen 1 eine Oberfläche von 4,23853 hat. Das ist ungefähr 0,1 Prozent weniger als die Oberfläche eines halben Rhombendodekaeders (4,24264). Wenn man beim Vergleichen darauf besteht, daß die beiden Zellbasen nicht nur gleiches Volumen, sondern auch gleiche Kantenlänge des Sechsecks haben, muß man den Oktaederstumpf nicht in der Mitte, sondern parallel dazu durchschneiden. Dann ergibt sich für die Oberfläche sogar ein noch etwas kleinerer Wert, nämlich 4,23667.

Allerdings ist der Energieaufwand, um dieses Gebilde zu bauen, bedeutend größer als bei einem Rhombendodekaeder. Somit haben die Baumeister der Gebilde also doch die gesamtökonomisch ideale Wahl getroffen. Und bis heute konnten weder (A) Mathematiker noch (B) Physiker eine gesamtökonomisch perfektere Form finden. Auch nicht mein Schwiegervater (A) und meine Schwiegermutter (B) in spe... ;)

Und wie man sieht...
1) Bienenstock
2) Bienenwachs
3) Entweder eine Larve oder "nur" Honig
war es auch wirklich nicht so schwer.

Die Lösung von @beinster ist richtig. Bei Frage 3 war übrigens die Larve gemeint, deren Körper gestreckt ist und daher die besondere Wabenform notwendig macht. Bei "nur" Honig wäre das nicht notwendig. ;)

@beinster ist also wieder mit einem neuen Rätsel an der Reihe. :)

Bis zum nächsten Mal... :D
 

beinster

Weltenbaum
Dann gehe ich mal wieder auf ein anderen weg zu Rätseln.

Welches Wort enthält alle Buchstaben vom Alphabet ?

[Edit : enthält hat nur einem L]
 
Zuletzt bearbeitet:

Bakitara

Blüte
Dann gehe ich mal wieder auf ein anderen weg zu Rätseln.

Welches Wort enthält alle Buchstaben vom Alphabet ?

[Edit : enthält hat nur einem L]
Ich gehe von der deutschen Sprache aus. :rolleyes:

Inklusive ä, ö, ü und ß ?

Eigentlich aber egal: Es gibt kein reguläres deutsche Wort, das alle Buchstaben des Alphabets enthält. :oops: Gibt es eines, dann ist es ein konstruiertes Wort, das in der deutschen Sprache nicht wirklich existiert, ein Fantasiewort also.

Was es gibt, sind Sätze, in denen alle Buchstaben vorkommen. Sogar Sätze, in denen jeder Buchstabe nur 1x vorkommt, die allerdings auch ziemlich konstruiert sind.

Auch im Französischen und Englischen gibt es meines Wissens ein solches Wort nicht, außer ebenfalls konstruierte Kunstwörter. Da gibt es auch nur entsprechende Sätze.

Das längste (anerkannte und real einer Bedeutung zuzuordnende) deutsche Wort hat(te) übrigens 63 Buchstaben:
Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz

Kein Wunder, dass Deutschen nachgesagt wird, sie könnten am ehesten das folgende Wort aussprechen:
Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch
o_O:eek::oops::D:cool:


Da habe ich das hier im Internet gefunden:

Es kommen aber auch dort nicht alle Buchstaben vor. Den Versuch, ein Kunstwort zu kreieren, mache ich nun nicht. Ansonsten noch...

Voyez le brick géant que j’examine près du wharf.
:oops:;):D
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben