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Die Event-Geschichten

Tiboria

Forum Moderator
Elvenar Team
Auch von mir vielen Dank @Cruller für deine Mühe und Fleiss.
Dann dürfen wir uns auf den Event Die Königin der Meere in mehrfacher Hinsicht freuen. :)
 

Supernico

Zaubergeister
Wow, das ist ja mal eine echt coole Sammlung. Danke für die Mühe und den Fleiß, den du da reinsteckst. Gibt es sowas zufällig auch für die Hauptstory? Da klicke ich mich immer viel zu schnell durch. XD

Vielleicht kann man den Thread auch irgendwo anpinnen, damit man ihn schneller findet?
 

Cruller

Blühender Händler
@Tiboria @Supernico - Es freut mich, wenn es gefällt. Mauriel - Die Königin der Meere werde ich am Ende des Events einstellen. Paar Tage noch. :)
Gibt es sowas zufällig auch für die Hauptstory?
Nicht, dass ich wüsste. Wäre aber schön, wenn das jemand machen würde.
Vielleicht kann man den Thread auch irgendwo anpinnen, damit man ihn schneller findet?
Soweit ich weiß, kann das nur jemand vom Elvenar-Team. Und es werden auch "nur" wichtige Info-Threads vom Team/InnoGames angepinnt.
 

Tiboria

Forum Moderator
Elvenar Team
Einfach zu schade, dass man hier keine "gefällt mir" vergeben kann.

Vielen Dank @Cruller sie wird sicher wieder wunderschön deine Geschichte *herzchen*
 

Cruller

Blühender Händler
Elvenar-Event-Mauriel Königin d M-Bild klein.JPG

Königin der Meere
(Juli 2019)

Das ist Mauriel, die Königin der Meere!
Elvenar-Event-Mauriel Königin d M-Portrait.JPG



-Eine geheimnisvolle Muschel-​
Elvenar-Name-Elfen-Berater Tanavar.JPG
[Tanavar, Berater der Elfen:]
Grüße, Euer Gnaden!
Wir haben im Wald eine riesige Muschel gefunden. Sie ist über und über mit Algen bewachsen und wir haben keine Ahnung, wie sie dort hingekommen ist. Unsere stärksten Männer haben sie den ganzen Weg bis hierher zum Palast getragen und wollen nun eine Belohnung haben!
-Vielen Dank, Euer Gnaden!
Du bist sehr großzügig!-
Die Muschel scheint außergewöhnlich hart zu sein. Um sie zu öffnen, sollten wir unsere Zauberer um Rat fragen. Sie sollten in der Lage sein, eine Möglichkeit zu finden. Vielleicht ist im Inneren ja eine riesige Perle!
-Ich werde sofort mit einem der Zauberer zurückkehren!-
Elvenar-Name-Elfen-Magierin Tandriel.JPG
[Tandriel, Magierin der Elfen:]
Seid gegrüßt, Euer Gnaden!
Euer Gnaden, wir glauben wir haben einen Weg gefunden, die Muschel zu öffnen. Es sieht so aus, als ob sie noch lebt ... Oder es lebt etwas darin. Wir sollten also behutsam sein. Damit es funktioniert, benötigen wir einige Materialien.
-Es hat funktioniert, Euer Gnaden!
Wir haben es geschafft, die Muschel zu öffnen! Schauen wir doch mal hinein. Oh, es ist ein ... Wesen, halb Fisch, halb Elf!-
-Eine gestrandete Meerjungfrau-​
Elvenar-Event-Mauriel Königin d M-Portrait.JPG
[Meerjungfrau:]
Guten Morgen, Landbewohner!
Wer seid denn ihr? Was ist das für ein seltsamer Ort? Es scheint eine Weile her zu sein, dass ich eingeschlafen bin. Wie bin ich hier gelandet? Oh, meine Güte, ist mir schwindelig!
-Oh, mein Kopf ...
Ich brauche einen Moment, um mich auszuruhen. Es ist alles so verschwommen!-
[Tandriel:]
Euer Gnaden!
Sie sieht wie eine Meerjungfrau aus! Und diese Perle, die sie da hat ... Sie ist so groß wie ein Kopf! Ich habe Geschichten über das Meervolk gehört, aber selbst nie eine gesehen! Wir müssen ihr frisches Wasser geben, am besten Salzwasser, damit sie nicht eingeht. Mit eurer Hilfe werde ich mich sofort darum kümmern!
-Vielen Dank, euer Gnaden!
Sie wird sich schon bald viel besser fühlen!-
-Die gestrandete Königin-​
Elvenar-Event-Mauriel Königin d M-Portrait.JPG
[Mauriel, Königin der Meere:]
Grüße, Landbewohner!
Jetzt fühle ich mich schon viel besser! Darf ich mich vorstellen? Ich bin Mauriel, die Königin der Meere. Schau nicht so überrascht! Ich brauche deine Unterstützung, wir Herrscher müssen schließlich zusammenhalten. Wenn du das tust, werde ich dich mit vielen Reichtümern belohnen. Denn vielleicht kannst du mir dabei helfen, mein Gedächtnis wiederzuerlangen.
-Mögen die Wellen euch gewogen sein!
Das hilft mir, ein wenig zu entspannen. Vielleicht kommen die Erinnerungen jetzt zurück.-
Ich erinnere mich nur an Bruchstücke ... Es war ein schöner Abend und meine Diener brachten mir ein großes Festessen. Hast du schon mal Seegras-Salat probiert? Der ist toll! Wie dem auch sei, nach dieser Schlemmerei wird meine Erinnerung wieder undeutlich.
-Vielen Dank!
Das sollte helfen, den Schleier aus meinem Kopf etwas zu vertreiben!-
Willkommen zurück, Landbewohner
Nun, wo ich eine Weile hier verbracht habe, frage ich mich, wie es meinem Volk geht. Mein Berater wird sich wahrscheinlich um die Sache kümmern. Er ist so ein langweiliger Fisch! Aber er nimmt bereitwillig alle langweiligen Aufgaben an!
-Mögen die Wellen euch gewogen sein!
Vielen Dank, dass du mir zuhörst, das hebt meine Stimmung etwas.-
Grüße, Landbewohner!
Ich würde gern eine kurze Pause machen. Ich fühle mich von meiner Reise noch immer geschwächt, aber da wäre etwas, das mir helfen könnte, wieder zu Kräften zu kommen. Kannst du etwas für mich besorgen?
-Mögen die Wellen euch gewogen sein!
Danke sehr! Das hat mir sehr geholfen und es geht mir schon ein bisschen besser.-
Eure Diener haben mich gefragt, was das für ein Ding ist, das ich auf dem Kopf trage. Ist es denn zu glauben? Was? Du willst es jetzt auch wissen? Hm ... Vielleicht sage ich es euch, da ihr Landbewohner so neugierig seid.
-Ok, ich werde es dir sagen!
Das ist ein Tintenfisch! Er heißt Klecks und ist sehr hilfsbereit. Ist er nicht eine Schönheit?-
Ah, ich erinnere mich an etwas! Nachdem ich geträumt hatte, erwachte ich in meiner Muschel, aber nicht in meinem Palast. Stattdessen fand ich mich in einem Garten wieder. Es war Luft um mich herum und alles war ... so trocken!
-Ich weiß, dass die Geschichte sehr unwahrscheinlich klingt. Aber es ist nett von dir, mir zuzuhören!-
In diesem Garten war ich nicht allein. Da waren auch ein paar Kinder und Frauen. Sie sahen erstaunt aus, als ob sie noch nie eine Meerjungfrau gesehen hätten, noch dazu eine Königin! Sie wollten wissen, wer ich bin und ich konnte mich beim besten Willen nicht erinnern. Also brachten sie mich zu einem Mann, den sie für weise und gebildet hielten.
-Lasst mich überlegen, was danach passiert ist.-
Die Leute fuhren mich und meine Muschel auf einem Wagen durch das Dorf. Als wir beim Haus des Mannes ankamen, stellte er sich als Robart vor.
-Vielen Dank, dass du mir zuhörst, das hebt meine Stimmung etwas.-
Um mit meiner Geschichte fortzufahren: Robart wollte alles über mich wissen. Leider konnte ich mich nicht an viel erinnern, aber ich konnte ihm immerhin meine Schwimmflosse und die Tentakel von Klecks zeigen! Er war sehr zufrieden mit dem, was er gesehen und gelernt hatte und schrieb Entwürfe für seine Balladen und Verse.
-Ich frage mich, ob Robart wohl das eine oder andere Lied beenden wird.-
Als Dankeschön dafür, dass er die Königin der Meere kennenlernen durfte, veranstaltete Robart eine Besichtigungstour mit mir. er zeigte mir das Dorf, in dem er lebte, während ich in meiner Muschel saß, die wieder auf einen Wagen geladen wurde. Die Leute bestaunten mich und meinen Tintenfisch und einige verbeugten sich sogar, als Robart mich als Königin vorstellte.
-Ich bin dankbar, dass diese Erinnerung zurückgekehrt ist! Es war ein sehr schönes Dorf.-
Gegen Abend kamen Robart und ich beim Haus des Bürgermeisters an. Wir wurden einander vorgestellt und seine Frau kochte uns etwas zu essen. Das schmeckte alles sehr komisch und einiges davon fühlte sich an, als ob es meine Zunge verbrennen wollte.
-Lasst mich überlegen, was danach passiert ist.-
Nachdem wir gegessen hatten und ich dem Bürgermeister alles gesagt hatte, was sich wusste, begann Robart zu singen und spielte auf seiner Harfe. So ein Instrument hatte ich schon mal bei Sirenen gesehen. Robart spielte es fast so gut wie die Sirenen draußen bei dem Riff, an dem so viele Schiffe zerschellen!
-Vielen Dank für's Zuhören! Mit jeder Erinnerung lebt eine weitere wieder auf.-
Während wir der Musik lauschten, schenkte uns der Bürgermeister etwas flüssiges Essen ein. Er nannte es "Met". Unter Wasser nehmen wir nie etwas Flüssiges zu uns, also war das eine wirklich interessante Erfahrung. Die Flüssigkeit schmeckte sehr süß und machte mich irgendwie ganz schwindelig.
-Diese Erinnerung ist sehr undeutlich, wie aus einem Traum. Vielleicht war der Met schuld!-
Ich durfte auch ein paar Lieder auf Robarts Harfe spielen und dazu singen. Ich selbst bin ja keine Sirene, aber die Landbewohner lauschten mir wie in Trance und konnten ihre Augen nicht von mir lassen. Sie sagten, so etwas hätten sie noch nie gehört.
-Es fühlte sich gut an, den Leuten für ihre Gastfreundschaft etwas zurückzugeben.-
...​
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Cruller

Blühender Händler
Nach und nach füllte sich der Raum mit Freunden und Nachbarn des Bürgermeisters, die sich die Königin der Meere ansehen wollten. Irgendwann war ich ... wie sagt man ... etwas angeschickert und benahm mich nicht mehr ganz, wie es einer Königin geziemt. Zum Glück liebten die Leute mich und haben mir verziehen!
-Ich erinnere mich, dass wir viel gelacht haben. Es ist eine schöne Erinnerung!-
Nach ein paar Humpen Met wurde ich plötzlich sehr schläfrig und döste schließlich ein. In meinem Traum hörte ich wieder dieses unerklärliche Summen, das ich zuvor schon vernommen hatte.
-Vielen Dank, dass du mir zuhörst, das hebt meine Stimmung etwas.-
Als ich das nächste Mal aufwachte, dachte ich, wieder in meinem Palast oder im Haus des Bürgermeisters zu sein, umgeben von betrunkenen Landbewohnern. Aber dann spüre ich einen kalten Luftzug in meiner Muschel. Und als ich sie öffnete, traute ich meinen Augen nicht!
-Ich überlege immer noch, wie ich dir erklären kann, was ich gesehen habe.-
Die Muschel befand sich auf weißem, glatt-poliertem Stein. Es muss eine Art Turm oder ein anderes sehr hohes Gebäude gewesen sein. Es war in der Tat so hoch, dass ich endlos weit sehen konnte, von einem Horizont zum anderen. Unten sah ich Häuser klein wie Plankton, und Felder klein wie Muscheln.
-Ich weiß, dass die Geschichte sehr unwahrscheinlich klingt. Aber es ist nett von dir, mir zuzuhören!-
Dort oben war es sehr kalt und ich rief um Hilfe. Leider ist niemand gekommen, also habe ich die Muschel nach einer Weile geschlossen. Ich war wirklich sehr verzweifelt und weinte die ganze Zeit. Doch dann hörte ich eine Stimme von draußen. Als ich die Muschel öffnete, sah ich den Geist eines Mannes, der neben meiner Muschel stand.
-Lasst mich überlegen, was danach passiert ist.-
Vielen Dank für eure Gastfreundschaft und Liebenswürdigkeit. Es würde mich sehr freuen, wenn wir Freunde werden könnten. Vielleicht kannst du mich irgendwann einmal in meinem Palast besuchen kommen, wenn ich wieder nach Hause zurückgekehrt bin.
-Wenn du bereit bist, können wir vielleicht noch mehr von meinen Erinnerungen wieder hervorbringen.-
Hallo, mein Freund!
Um meine Geschichte fortzusetzen: Der Geist, dem ich begegnet war, erwies sich als sehr verwirrt, aber er war auch nett. Zuerst hatte ich Angst, aber schon bald wurde mir klar, dass auch er sehr einsam war und darauf wartete, dass jemand ihn erlöst.
-Mögen die Wellen euch gewogen sein!
Das arme Wesen tat mir wirklich leid.-
Der Geist war nicht leicht zu verstehen und manchmal unterbrach er sich mitten im Satz, nur um etwas völlig Unzusammenhängendes zu sagen. Ich glaube, er hat sich an etwas längst Vergangenes erinnert. Mir schien, dass er einst ein Held war, der mit seinen Gefährten auf diesem Turm geklettert ist, aber dann irgendwann an Erschöpfung und Kälte gestorben ist.
-Es ist nie leicht, die Geister zu verstehen, nicht wahr?-
Am seltsamsten war es, wenn er mich direkt ansah, und ständig diese Worte wiederholte: "Der Mond ist schuld, der Mond ist schuld!" Ich frage mich, was das wohl bedeuten sollte. Es schien wirklich ernst zu sein!
-Vielleicht hast du eine Idee? Oder die Gelehrten in deiner Stadt?-
Nachdem er gesprochen hatte, fragte mich der Geist nach meinem Schicksal, an das ich mich in diesem Moment wirklich nicht erinnern konnte. Als ich nicht antwortete, wirkte er irgendeinen Zauber auf mich, glaube ich. Zumindest fühlte ich, wie die Kälte verschwand und ich wurde sehr schnell müde.
-Vielen Dank, dass du mir zuhörst, das hebt meine Stimmung etwas.-
Es ist seltsam, aber jetzt, wo ich darüber nachdenke, scheint es so, als ob die Perle jedes Mal brummte, kurz bevor ich einschlief. Und als ich dann aufwachte, befand ich mich hier im Wald, in der Nähe deiner Stadt, wo ein Jäger mich fand.
-Wie merkwürdig!-
[Tandriel:]
Seid gegrüßt, Euer Gnaden!
Königin Mauriel hat erwähnt, dass diese große Perle irgendwie ... brummt? Das würde ich mir gerne einmal ansehen, wenn es euch nichts ausmacht. Vielleicht verfügt sie ja über magische Eigenschaften. Dafür würde ich aber ein paar Vorräte benötigen.
-Vielen Dank, euer Gnaden!
Ich werde dafür sorgen, dass die Mühe sich lohnt!-
[Mauriel:]
Hallo, mein Freund!
Jetzt fällt mir auf, dass der Geist die ganze Zeit über meine Perle geredet haben muss, als er vom Mond sprach, der angeblich schuld war. Die Perle sieht ja schon ein bisschen wie der Mond aus, wenn man sie sich genauer ansieht.
-Mögen die Wellen euch gewogen sein!
Also machte das, was der Geist sagte, doch Sinn!-
Während die Zauberer sich die Perle ansehen, habe ich mir gedacht, dass unsere Reiche doch Diplomaten austauschen können. Wir könnten viel voneinander lernen ... Vielleicht könnten sogar Angehörige des Meervolks hier bei euren Leuten leben.
-Das ist so aufregend! Diese Reise erweist sich als überaus wertvoll!-
Ich bin immer noch ein bisschen schwach von meiner langen Reise und vielleicht auch wegen dieser verzauberten Perle. Nun, wo die Perle im Besitz deiner Zauberer ist, fühle ich mich doch erleichtert! Es gibt etwas, das mir meine Kraft zurückgeben könnte und dabei kannst du mir helfen, wenn du möchtest.
-Danke, du bist ein wahrer Freund!-
[Tandriel:]
Seid gegrüßt, Euer Gnaden!
Meine Kollegen und ich sind zu der Erkenntnis gelangt, dass die perle mit einem bösartigen Zauber belegt wurde, der speziell an Königin Mauriel gerichtet war. Sie ist der Grund dafür, dass sie aus ihrem Palast heraus und an scheinbar zufällige Orte teleportiert wird.
-Vielen Dank, euer Gnaden!
Magie kann eine vertrackte Angelegenheit sein!-
[Mauriel:]
Hallo, mein Freund!
Verstehe ich das richtig, dass meine so hübsch schillernde Perle verzaubert und der Grund dafür war, dass ich auf dem Trockenen landete? Ich habe auch schon einen Verdacht, wer das getan haben könnte. Meine Cousine ist eine mächtige Hexe. Sie hielt mich immer für ein verwöhntes, kleines Balg. Ich wette hundert Korallenriffe, dass sie dafür verantwortlich ist!
-Mögen die Wellen euch gewogen sein!
Lasst mich überlegen, was ich dagegen tun kann.-
Nur um sicherzugehen, dass nichts Schlimmes mehr passieren kann ... Kannst du den Zauber, der auf dieser Perle liegt, entfernen?
-Danke! Jetzt kann ich endlich wieder in Ruhe schlafen!-
Ich muss schon sagen, dass es auch durchaus etwas Gutes hatte, in die Trockengebiete gelangt zu sein. Ich habe außergewöhnliche Leute getroffen, neue Speisen ausprobiert und dabei auch ein paar neue Freunde gefunden. Das ist eine Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte!
-Vielen Dank für alles, was du getan hast. Du bist ein wahrer Freund!-
Ich habe eine Nachricht an mein Volk geschickt und es gebeten, deine Stadt zu besuchen und unsere gemeinsame Freundschaft zu feiern. Sie werden in wenigen Tagen eintreffen und deine Stadt mit ihrer Kunst und Musik bereichern.
-Ich kann es kaum erwarten, dich meinen Leuten vorzustellen!-

Elvenar-Event-Mauriel-Gebäude-klein1.PNG


 
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Cruller

Blühender Händler

Herbstliche Sternzeichen
(September - Oktober 2019)
Elvenar-Forum-Event-DerWanderndeMond-ZentaurGlisal-Portrait.PNG
[Glisal, der “Hirschmensch”:]
Seid gegrüßt, mein Lord!
Die Sternzeichen des Herbstes haben sich formiert, mein Lord. Bereitet euch auf das Erscheinen großer Magie vor.
Der Braunbär leitet die Krieger auf den rechten Weg und gewährt ihnen Fruchtbarkeit.

Der Eisbär fördert die Wissenschaften, schenkt uns kostbare Raritäten und hilft denen, die sich dem immerwährenden Turnier verschrieben haben.
Der Panda versorgt uns mit Reichtümern aus fernen Ländern und belohnt uns für jedes Haustier, das wir füttern.
Wenn die Sterne in gerader Linie zueinander stehen, so folgen, der Legende nach, drei mächtige Bären dieser Linie und finden sich in den Städten ein, die ihrer würdig sind.
Kirit und Krarak haben ihre Kräfte wieder vereint, um ein Tor zu ihrer göttlichen Welt zu öffnen.
Die Herbstgötter sind älter als Unur selbst, heißt es.
Bist du schon soweit, mein Lord?
Lasst uns ein paar golden Schlüssel suchen!
Suche nach dem magischen Spiegel ...
Galaktische Sphären werden auftauchen ...
Öffne die Sphären und werde reich belohnt.
Die Schönheit der Aufgabe liegt in der Perspektive ihrer ... Zufälligkeit.
Man sollte einen Bären nicht knuffen. Es sei denn, es ist deiner und er will gefüttert und entwickelt werden.
-Mögen die Stern dir den Weg weisen!-





 

Cruller

Blühender Händler

Die schauderhafte Geschichte von Dr. Freakenspleen
(Oktober - November 2019)

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[Tandulien, der Barde:]
Mein Lord
Eine grauenvolle Geschichte aus den tiefsten Abgründen der Erzählkunst. Präsentiert von eurem Lieblingsbarden.


~~~
Liebe Leute! Es ist eine neblige Nacht da draußen und der Himmel hängt voller Wolken. Im fahlen Licht des Mondes scheint selbst der Stadtwache unbehaglich zumute zu sein. Ich war erleichtert, als ich endlich diese kleine, stimmungsvolle Taverne fand, in der man sich versammelt, um Met zu trinken und sich eine Geschichte anzuhören ...
-Habt ihr vielleicht etwas Kleingeld übrig?-
Es war in einer Nacht wie dieser, meine lieben Stadtbewohner, in einer so dunklen und regnerischen Nacht wie heute, dass etwas überaus gruseliges und schreckliches seinen Anfang nahm.
-Könnt ihr euch das vorstellen?-
Vor nicht allzu langer Zeit machte Dr. Viktor Franklin Freakenspleen, ein ehrenwerter und angesehener Gelehrter und Wissenschaftler, einen langen Spaziergang an der Küste.
-Die schlammigen Ufer der Küste ...-
Aber an diesem Tag gab es unheilvolle Zeichen: Er sah tote Fische im Schlamm und Möwen, die das verfaulte Fleisch aus ihren Körpern hackten. Das Meerwasser rock übel und modrig.
-Könnt ihr euch den fauligen Geruch vorstellen?
Was war nur los? Der Spaziergang hatte einen bleibenden Eindruck auf Dr. Freakenspleen hinterlassen und als er später mit seiner Kutsche nach Hause fuhr, war er in tiefer Grübelei versunken. Er kehrte in sein Schloss zurück und ging sofort in seine Bibliothek.
-Er war ein Mann von hoher Bildung.-
Viktor wurde wochen-, ja monatelang nicht gesehen ... Was machte er bloß die ganze Zeit so im Geheimen?
-Man könnte annehmen, dass es nichts Gutes war ...
Elvenar-Event-Halloween 19-Dr. Freakenspleen-Portrait.JPG
[Dr. Viktor Franklin Freakenspleen, Gelehrter und Wissenschaftler:]
Ich habe es gesehen ... sehr deutlich und mit eigenen Augen!
-Aber warum denn bloß?-
Verwesung, überall Verwesung ... und Fäulnis! Die Welt geht unter, es gibt keine Hoffnung!
-Ganz und gar nicht!-
Außer ... Vielleicht, wenn ich es so mache, dass sich die Natur gegen sich selbst wendet ...
-Das wäre was ...-
... Wenn ich die Gesetze der Natur und die Schöpfung der Götter doch nur austricksen könnte. Beende den Kreislauf. Werde selbst ein Schöpfer.
-Ein Schöpfer!-
[Tandulien:]
Viktor war geradezu besessen von der Idee, er könnte zu etwas Größerem werden: ein Schöpfer! Welche Macht dieses Wort doch hatte. Ein Vater, der Leben einhaucht. Ein Mann, der Kinder zur Welt bringt.
-Hört gut zu!-
Wie aber könnte er Leben schaffen? Er würde ein Behältnis oder ein Gefäß brauchen, denn eine Seele kann sich ohne dem nicht in dieser Welt bewegen.
-Das würde ich zumindest vorschlagen.-
Aber wo so ein leeres Gefäß finden? Dr. Freakenspleen erinnerte sich an den Spaziergang, den er kürzlich unternommen hatte, und beschloss, die Küste noch einmal aufzusuchen. Und nachdem er in seine Kutsche gestiegen war, konnte man ihn den Hügel hinab galoppieren sehen, und über allem thronte hoch oben sei gruseliges Schloss.
-Das Pferd war schnell wie der Wind.-
[Dr. Freakenspleen:]
Diese Szenerie ist meiner nicht würdig ... Verfaulter Fisch ist keine geeignete Materie für meine Kunst!
-Noch zum Abendessen ...-
Da drüben ist ein herum streunender Hund! Ach nein ... das würde ich nicht übers Herz bringen.
-Er könnte mich auch beißen.-
Was ist das für ein Aufruhr da drüben? Was soll das bedeuten?
-Lasst mich mal sehen, was da los ist.-
[Tandulien:]
Als der Doktor auf der Bildfläche erschien, musste er die Leute beiseite schieben, um zu sehen, was da halb versunken im Matsch steckte ...
-Er wollte sich das einmal etwas genauer ansehen.-
... Der leblose Körper eines Orks, mit hellgrüner Haut und überaus muskulös gebaut. Die Leute hier hatten noch nie einen Ork gesehen oder gar von deren Existenz gehört. Für die unbedarften Stadtbewohner sah er aus wie ein Außerirdischer von einem anderen Stern. Ihr wisst schon, Städter wie du und ich ...
-Ein grüner Außerirdischer? Lächerlich ...-
[Dr. Freakenspleen:]
Zur Seite! Lasst mich diese Kreatur näher betrachten. Als Mann der Wissenschaft fordere ich euch auf, Platz zu machen!
-Beiseite!-
Sagte ich ein Mann der Wissenschaft? Ähm ... Nun, als Inspektor von Mudland Yard muss ich das hier ab sofort übernehmen. Es gibt nichts zu sehen.
Gehen Sie weiter!
-Auf geht's, auf geht's!-
Aber vielleicht können zwei kräftige Männer mir helfen, diesen prächtigen 200-Kilo-Körper auf meinen Wagen zu hieven. Hier ... ich zahle auch etwas dafür.
-Zumindest bin ich nicht geizig. [original: billig]-
[Tandulien:]
Wieder bei seinem Schloss angelangt, ließ Dr. Freakenspleen den Ork von seinen Dienern in sein Versuchslabor bringen.
-Er hatte es von sehr langer Hand vorbereitet.-
Blitze schlugen aus den Spulen und Raben kreisten um das gruselige Anwesen von Dr. Viktor Freakenspleen. Was geschah dort nur? Unten im Dorf sahen die Leute voller Entsetzen zum Schloss hoch, als der Turm hell aufleuchtete und ein Donnerhall den Berg herabrollte.
-Die Leute zitterten ...
[Dr. Freakenspleen:]
Erwache zum Leben, mein Geschöpf! Gleich ist es soweit, ich kann es spüren ...
-Fast. Wir sind fast am Ziel!-

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... Elektrizität! Ich brauche mehr Energie für diese Maschinen!
-Die Rechnung wird mich ruinieren.-
Gepriesen sei meine unendliche Weisheit! Im Namen der Wissenschaft drücke ich nun den Hebel, um den Kreislauf von Leben und Tod zu durchbrechen, um eine neue Form des Lebens zu erschaffen - meine KREATUR!
-Das nennt man auch einen performativen Sprechakt.-
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[
Ork-Rock'n'Roller:]
Naja, ich hatte wohl die Notwendigkeit zu schlafen unterschätzt. Junge, Junge! Ich glaube nach 4 Tagen Dauer-Party bin ich wohl einfach in den Matsch gefallen und habe ein paar Tage durchgeschlafen.
-Und ich träumte von galoppierenden Pferden und tollen Abenteuern.-
Wie dem auch sei ... Habt vielen Dank, dass ihr mich geweckt habt, freundlicher Fremder. Blitz und Donner, das nenne ich mal abgefahren. HAHAHA!
-Jetzt brauche ich erst einmal ein Pferd zum Frühstück.-
Lebt wohl! Ich werde dem Dead Woodelvenstock-Festival weiter ins Land der reitenden Toten folgen. Kommt mal vorbei, wenn ihr Lust drauf habt.
-Und tschüss.-
[Dr. Freakenspleen:]
!!!?!?!?
-?!!!?!?-
[Tandulien:]
Und das, liebe Leute, war das Ende. Ich hoffe, euch hat diese gruselige Geschichte gefallen ...
-War das nicht fürchterlich?-
Was? Ihr findet, die Pointe war schwach? Kommt schon! Ich weiß, dass ihr eine WIRKLICH gruselige Geschichte nicht verkraften würdet. Aber bitte, hinterlasst mir doch eine kleine Spende auf dem Weg nach draußen. Danke, danke!
-Ich weiß das zu schätzen.-


Elvenar-Forum-Schnörkel.png


-Ich weiß das zu schätzen.-
 
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