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Gedichte,Limeriks und sonstiges

Semani

Ragnarok
Wow, Wow, Wow :D, ihr seid toll!
"Nicht schlecht, Herr Specht", dacht ich mir. Jawoll! :cool:

"Hallelulja!", jubelt es mir,
"Dichter & Denker gibt es auch hier."

Bitte, bleibt dabei,
schreibt weiterhin fröhlich und frei.

©Semani Sun ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Shadowborn

Saisonale Gestalt
Ich guck in die Sterne, die Nacht ist so klar,
fühl mich winzig und klein, ja, das ist wohl wahr.
Dann denk ich, und doch, so winzig, so klein,
bin ich Teil von dem Ganzen
und schon fühl ich mich fein.

by me ^^

Macht ja richtig Spaß ^^ Auf Sachen bringt ihr einen hier... unglaublich :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:

MissBarnaby

Zaubergeister
Der Weise weiß,
was er zu tun hat.
Der Könner weiß,
wie er es tun muss.
Der Fleißige jedoch
tut es einfach.

(Japanisches Sprichwort)
 
Zuletzt bearbeitet:

Raelenius

Pflänzchen
Nebeljagd

Ruhig wagte sich die Maus am Morgen
aus dem Haus und ohne große Sorgen
flink in den schattigen Garten hinein,
bemerkte den weißen, nebligen Schein.

Die Blätter flüsterten, murmelten leise,
rauschten und warnten vor der weißen Katze.
Der Nebel lockte auf seltsame Weise,
führte die Maus näher zur Nebelfratze.

Nebelsinne, Nebelblicke sahen das Ziel.
Nebelfunkeln, Nebelgrinsen sehnten das Spiel.
Nebeltatzen, kleine Pfötchen streckten sich aus.
Nebeltatzen, Nebelkrallen packten die Maus.

Autor: Jonas Barth
 

MissBarnaby

Zaubergeister
Das Schicksal wandelt ernst und stumm,
lass seine Winke dir genügen,
das Leben fügt sich nicht,
darum lern`du dich zu fügen!
 

Hazel Caballus

Starke Birke
Schöner Thread hier :)

Eine Zeit

Es gibt eine Zeit für Tränen,
und eine Zeit für unendliches Sehnen.

Es gibt eine Zeit zum Hoffen
und doch bist du wieder betroffen.

Jedes Leid hat seine Zeit
und manche Zeit Unendlichkeit.

Denn die Flamme der alten Stärke
vergeht in tiefer Verzweiflung,
wird durch leidvolle Reifung
doch zu einem besseren Werke.

Am Ende der finsteren Nacht
wird ein neues Feuer entfacht.

(selbst erfunden)
 

Raelenius

Pflänzchen
Das Klappern der Rollos in des Windes Takt,
in der schwarzen Nacht, wo es flüstert und knackt,
begleitet das Heulen, Zischen der Fenster
zur nächtlichen Stunde, die der Gespenster.

Leises Tapsen, verräterisches Knarren
einer Treppe lässt Gedanken verharren.
Der verschlafene Rundgang, wer hätt's gedacht?
- hat einem Plätzchendieb den Garaus gemacht.

Autor: Jonas Barth
 

Raelenius

Pflänzchen
Leere Gedanken,
ohne Sinn
starr ich hier
so vor mich hin.

In 'nem Eck
für mich allein,
möcht' ich gar
alleine sein.

Autor: myself~
 

MissBarnaby

Zaubergeister
Erst, wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fisch gefangen
und der letzte Fluss vergiftet ist
werdet ihr erkennen,
Dass man Geld nicht essen kann.

(indianische Weisheit)
 

Semani

Ragnarok
Macht ja richtig Spaß ^^ Auf Sachen bringt ihr einen hier... unglaublich :cool:
Stimmt, @Shadowborn, das hab ich mir auch gedacht. Hier sind einige talentierte Schreiber, Dichter dabei... Lasst euch bitte nie unterkriegen!!! Die Welt braucht offene und denkende Mitmenschen, den einen oder anderen zu erreichen, sein Weltbild zu betrachten und gegebenenfalls zu übermalen.
 

MissBarnaby

Zaubergeister
Gedanken sind wie Flöhe;
sie springen von Kopf zu Kopf,
aber - sie beißen nicht jeden!

(ich weiß - Flöhe springen von Körper zu Körper und nicht von Kopf zu Kopf - das sind die Läuse, blöderweise können diese nicht springen....Flöhe passt aber definitiv besser ;) )
 

Raelenius

Pflänzchen
Kleine Sterne aus purem Eis
fallen auf die Erde nieder,
tanzen, drehen sich still im Kreis,
seltsam glitzernd, immer wieder.

Atemwolken, mal hier, mal dort,
hüllen mich sanft mit Kälte ein.
Mit Schnee bedeckt, an jenem Ort,
betrachte ich den Silberschein.

Autor: Jonas Barth
 

Raelenius

Pflänzchen
Alltagstrauma

Die Welt zieht weiter. Ich bleibe stehen
und wage es auch, mich umzudrehen,
werde plötzlich kraftvoll mitgeschliffen,
fühle mich verletzlich, angegriffen.

Ich brauche Ruhe, meine Seele brennt.
Ich brauche Zeit, um herzlich zu trauern.
Ich schau' mich um: Alles hetzt und rennt.
Meine Gedanken scheinen zu lauern.

Ich ignoriere meine Gefühle,
gehe lustlos mit dem Strom dieser Zeit,
bemerke leicht schaudernd diese Kälte,
erblick' die Welt neu und bin so weit.

Autor: Jonas Barth
 
Zuletzt bearbeitet:

Shadowborn

Saisonale Gestalt
Alle gegangen, alle sind heim,
zurück in der Erde, nun bin ich allein.
Das Schicksal des Alters, so schwer zu verstehn,
warum können wir nicht alle gleichzeitig gehn,
mit denen, die wir lieben, wer braucht uns jetzt noch?

Noch während ich grüble, schäm ich mich sehr,
da ist so viel Bedarf, rund um mich her.
In der Zeit der Trauer konnt ich nichts mehr sehn,
nicht das Schöne da draußen, ließ mich einfach nur gehn.
Es schüttelt mich, war's Egoismus? Ja doch.
Es gibt so viel zu tun. Immer noch.

by me, inspiriert von Raelenius' Beitrag
 
Zuletzt bearbeitet:

MissBarnaby

Zaubergeister
UNTERRICHTSSTUNDE

= Zeiteinheit.
Dauert im Gegensatz zur normalen Stunde nur 45 Minuten,
kommt einem aber doppelt so lang vor.

(Günter Stein)
 

Raelenius

Pflänzchen
Aus gegebenem Anlass ~

Wie sehr ich mich nach Schwester sehn',
die in der Nacht ihr Kind gebar.
Doch ich konnt' nicht zu ihr geh'n,
weil ich ein bisschen kränklich war.

Wie gern hätt' ich das Kind geseh'n,
von dessen Vater freudig sprach.
Doch ich konnt' nicht zu ihr geh'n,
sodass mein Herz entzwei zerbrach.

Und als meine Stimme brach,
ich zu meinen Schwager sprach,
da wurden seine Blicke warm.
Ich gratulierte zu dem Kind.
Er nahm mich tröstend in den Arm,
sodass wir trotzdem beisammen sind.

Autor: myself, gewordener Onkel
 
Zuletzt bearbeitet:

MissBarnaby

Zaubergeister
Aus gegebenem Anlass ~

Wie sehr ich mich nach Schwester sehn',
die in der Nacht ihr Kind gebar.
Doch ich konnt' nicht zu ihr geh'n,
weil ich ein bisschen kränklich war.

Wie gern hätt' ich das Kind geseh'n,
von dessen Vater freudig sprach.
Doch ich konnt' nicht zu ihr geh'n,
sodass mein Herz entzwei zerbrach.

Und als meine Stimme brach,
ich zu meinen Schwager sprach,
da wurden seine Blicke warm.
Ich gratulierte zu dem Kind.
Er nahm mich tröstend in den Arm,
dass wir trotzdem beisammen sind.

Autor: myself, gewordener Onkel
Da gratuliere ich dir aber herzlich! Onkel sein ist sicherlich etwas Schönes!
 

Raelenius

Pflänzchen
Da gratuliere ich dir aber herzlich! Onkel sein ist sicherlich etwas Schönes!
Ja, das ist wirklich schön. :)
Aber eine Gratulation sollte man dann doch eher den Eltern zukommen lassen, da freu ich mich gern mit. ^^
Und um von meinen Geschmier von Gestern abzulenken, droppe ich mal ganz nebenbei etwas Neues <.<


In dieser ersten, klaren Sommernacht
ist eine kleine Harpyie erwacht.
Müde schwebt sie der Wiese entgegen,
wo sich andere Harpyien regen.

Der Tanz im Mondlicht nimmt nun seinen Lauf.
Stimmen des Waldes erschallen geschwind.
Das Getier wippt im Takt, wippt ab und auf.
Glühwürmchen scheinen, der Sommer beginnt.

Autor: Jonas Barth