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Das Tintenfässchen

Dieses Thema im Forum "Die gute Stube" wurde erstellt von Damion, 15. Oktober 2017.

  1. Damion

    Damion Kluger Baumeister

    Registriert seit:
    2. Dezember 2015
    @Vendor warum meinst Du endete der Maya-Kalender 2012 ?
     
  2. Vendor

    Vendor Barbarischer Raptor

    Registriert seit:
    15. Juli 2015
    @Damion
    Unser Kalender endet immer am letzten Tag das Monats Dezember und das jeder Jahr.:eek:
    Und was ist bis jetzt passiert, eigentlich einiges, muss ich sagen.:p
     
  3. LadyDarkilia

    LadyDarkilia Guest

    Dürfte ich höflich anmerken: Der Maya-Kalender ist schon sehr alt. Wenn ich bei der Reportage gut aufgepasst habe: dann fängt die Zeitrechnung wieder von vorne an.
     
  4. Vendor

    Vendor Barbarischer Raptor

    Registriert seit:
    15. Juli 2015
    Ja, zyklisch und linear. Ganz einfach.
     
  5. LadyDarkilia

    LadyDarkilia Guest

    Sagt mir nicht viel, ich glaube, ich kann dem zustimmen. Schule ist bei mir schon sehr sehr lange vorbei. :)

    Um auf die Maya zurück zukommen, es gibt auch bei einer Pyramide zu eine Kalender- oder Zeitrechnung, sorry habe den Beitrag nicht mehr so im Kopf. Da hieß es auch irgendwas mit Weltuntergang.
     
  6. Vendor

    Vendor Barbarischer Raptor

    Registriert seit:
    15. Juli 2015
    Das war damals genauso wie mit den Chemtrails. Hunderttausen Leute liken einen Beitrag auf Facebook. Ich war damals wirklich schockiert und dann gabs Leiberl zu kaufen mit "gegen Chemtrails" oder so was.
     
  7. LadyDarkilia

    LadyDarkilia Guest

    Ich bin zwar auch im FB vertreten, nur "liken" tu ich dort gar nix. Da wird meine schöne Seite mit "Dingen" vollgemüllt, das brauch ich nicht. Den Blödsinn habe ich eh nur wegen meiner Familie, neuerdings schreiben wir eher über "WhatsApp", da sind wir alle vereint drinnen. Im übrigen ist mir "Mister Google" lieber als FB, dort weiß man wenigstens, dass einiges richtig beschreiben wird. Bei FB sollten eher einige Beiträge gesperrt werden, genau die werden auch mehrfach gelikt. o_O:rolleyes:
     
  8. Vendor

    Vendor Barbarischer Raptor

    Registriert seit:
    15. Juli 2015
    Nur damit man mich nicht falsch versteht. Ich habe nichts gegen Facebook an sich gesagt, das kann man mögen oder auch nicht.
    Vorher gabs diese VZ Seite, das was so ähnlich nur hat sich das nicht durchgesetzt und alle sind von VZ nach Facebook gewechselt.
    Es gibt auch Twitter-dort habe ich einen Account z.B.:, nur ist das für mich nicht ganz das richtige.
    Egal.
     
  9. LadyDarkilia

    LadyDarkilia Guest

    Ich habe auch nichts persönliches gegen FB, leider sind bei uns hier einige Dinge geschehen, die die örtliche Polizei einschreiten ließ. Mit Twitter kann ich nichts anfangen. Bin wahrscheinlich schon zu alt oder habe wenig Interesse daran.
     
  10. Damion

    Damion Kluger Baumeister

    Registriert seit:
    2. Dezember 2015
    … weil kein Platz mehr drauf war. :D:D
     
  11. Vendor

    Vendor Barbarischer Raptor

    Registriert seit:
    15. Juli 2015
    @Damion Das ist auch ne Möglichkeit, aber dass die Mayas daran nicht gedacht haben...:rolleyes:
    Ich kenne deinen Film übrigens, ich weiß auch nicht warum. Der ist mir ganz am Anfang mal untergekommen, ich hätte aber schon wieder neue.:p
     
  12. Damion

    Damion Kluger Baumeister

    Registriert seit:
    2. Dezember 2015
    Immer her damit @Vendor . Dafür ist das Tintenfässchen ja da. :)
     
  13. Vendor

    Vendor Barbarischer Raptor

    Registriert seit:
    15. Juli 2015
    Als man seinerzeit die alten Ringstraßenkaffeehäuser demolierte, um sie durch Bankfilialen zu ersetzen, erblickten darin nicht weniger Wiener eine weitere Episode des vielzitierten Untergangs des Abendlands. Die Literatur hatte damals längst Ihren Rückzug aus dem Kaffeehaus begonnen - man merkte es am Fehlen ihres Aromas und an der schleichenden Phantasielosigkeit einer erstarrenden, nur auf das sogenannte und „Nützliche“ bedachten Ära, die die altehrwürdigen Kaffees allenfalls auf schmächtige, kunststoffkalte Espressos verkleinerte. Die Wiederbelebung des Kaffeehauses in unserer Stadt ist eine kulturelle Tatsache; einem hastvollen Zeitgeist trotzend, verdankt es seine Existenz vor allem einer speziellen Lebenshaltung, deren Pfade etwa ein Peter Altenberg, Karl Kraus, Anton Kuh, Alfred Polgar oder Friedrich Torberg markieren. Helmut Qualtinger und sein Kreis saßen ebenso im Café wie Oscar Werner, Thomas Bernhard und sein Freund Paul Wittgenstein. Sie alle waren Kaffeehausmenschen. Unbehelligt von der Zudringlichkeit des Alltages, frequentieren sie, mieselsüchtig oder gut gelaunt ihre Stammcafés.
    Oftmals kopiert, aber anderswo kaum erreicht, ist das Wiener Kaffeehaus, eine unveränderliche Institution ein Bollwerk der Genußfähigkeit, das alle Stürme unseres Jahrhunderts nicht totzukriegen ist.
    Die „guten Gäste“ in einem Wiener Café zeichnen sich dadurch aus, dass sie niemals und unter keinerlei Umständen gegen die vorgegebene Etikette aufbegehren oder dem Ober gar „Ezzes“ geben wollen. Sie bleiben, ganz im Gegenteil, stets bemüht, sein Wohlwollen mittels guter Manieren und diskret verabreichter Trinkgelder zu erheischen. Kurzum, der „gute Gast“ beweist immer seine lang geübte Anpassungsfähigkeit, die ihrerseits den milden Stolz des Obers macht. Der sogenannte „gute Gast“ wird sich dann auch stets mit dem guten Gefühl aus dem Kaffeehaus verabschieden, wahrhaft Bedeutendes geleistet zu haben, weil er den Leichtsinn scheut, das Kaffeehaus gegebenenfalls zum eigenen Vergnügen aufzusuchen.
    Der „schlechte Gast“ dagegen bleibt ein Phänomen der Kaffeehausgeschichte an dem schon die größten Geister gescheitert sind. Betreten nach seinem verschollenen Bohnengetränk ausschauhaltend, das nicht und nicht kommen will, während ringsum alles genußvoll an seinem Tassen ringt, wird das Unglück des „schlechten Gastes“ vollkommen, reklamiert er nach einer 1/2 Stunde vergeblichen Wartens völlig deplaciert seine Bestellung. Eisiges Schweigen. Nicht nur der Befragte, auch sämtliche seiner „guten Gäste“ werden ihre Blicke sogleich angewidert abwenden - der Ober, um seine Dominanz anschaulich unter Beweis zu stellen, jene, um sich ihrer wohlerworbenen Privilegien zu erfreuen.
    So nimmt im Wiener Kaffeehaus alles seinen schmunzelnden unabänderlichen Verlauf, der nur der altbekannte Ruf der wohlverdienten Sperrstunde unterbricht, die sich allnächtlich erneuert. Noch Generationen von Kaffeehausgästen werden dies vernehmen.
     
  14. Damion

    Damion Kluger Baumeister

    Registriert seit:
    2. Dezember 2015
    Offene Arme für Deutsche
    Niederländer pflegen neuerdings eine liebevolle Beziehung zu ihren Nachbarn
    AMSTERDAM – Deutsche sind humorlos und graben Kuhlen am Strand: Lange waren Deutsche Hassobjekt Nummer eins der Niederländer. Heute ist das anders: Wer zum Thronwechsel nach Amsterdam reist, wird wohl mit offenen Armen empfangen.

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    Holzschuhe, „Frau Antje“ mit dem Käse auf dem Rücken liegend
    und das Brandenburger Tor: Die Zeiten, in denen die Deutschen die
    Lieblingsfeinde der Niederländer waren, sind vorbei.

    Die Niederlande haben traditionell zwei Feinde: das Wasser im Westen und die Deutschen im Osten. Die Nordsee haben sie mit Deichen und Pumpen im Griff. Und die Menschen aus dem großen Nachbarland umarmen sie neuerdings liebevoll. Die Zeiten, dass die Deutschen die Lieblingsfeinde waren, sind vorbei.
    Deutsche Königshaus-Fans, die zum Thronwechsel am 30. April nach Amsterdam kommen, werden wohl nicht mehr mit „Mof“ (Scheißdeutscher) begrüßt. Im Gegenteil: Deutsche werden mit Lob überschüttet. Sie gelten als freundlich, höflich, sie haben leckeres Essen, und Fußball spielen können sie auch noch. Es ist fast zum Rotwerden.
    Das war lange anders. Als die damalige Kronprinzessin Beatrix 1965 ausgerechnet mit einem Deutschen nach Hause kam, war die Empörung groß. Die Erinnerung an die schweren Jahre der deutschen Besatzung von 1940 bis 1945 war noch lebendig.
    Die Niederländer schlossen dann ihren Prinz Claus schnell ins Herz. Auch politisch und wirtschaftlich verstand man sich bestens. Doch dann kam der 7. Juli 1974.
    Das Finale der Fußballweltmeisterschaft trieb einen Keil zwischen Frau Antje und Herrn Mustermann. Deutschland besiegte Oranje mit 2:1. Die Niederländer fühlten sich von der einstigen Besatzungsmacht erneut betrogen.
    „Wir waren die Besten“, meinen bis heute viele und nicht nur Fußball-Fans. „Es war die zweite entscheidende Niederlage gegen Deutschland in einem Jahrhundert, die den Niederlanden ein Trauma zugefügt hat“, sagt der niederländische Historiker Hermann von der Dunk. 14 Jahre später kam die Revanche. Oranje besiegte die deutsche Elf im EM-Halbfinale und wurde auch Europameister. Der Jubel im Oranje-Land war groß, doch der Krieg auf dem Rasen endete damit nicht.
    Auch außerhalb des Fußballfeldes blieben die Vorurteile hart und hartnäckig: Deutsche sind autoritär und kriegslüstern. Sie gehen zum Lachen in den Keller und graben Kuhlen am Strand. Dass sie auch noch die holländischen Tomaten als „Wasserbomben“ verschmähten, verbesserte die Stimmung auch nicht gerade.
    Doch heute sind die „Kuilengraver“ von einst hip. Die Wende kam mit der Wende. Niederländer wurden neugierig auf das neue Deutschland, erinnert sich Philip Remarque, Chefredakteur der Zeitung „de Volkskrant“ und viele Jahre Berlin-Korrespondent. „Früher war es schick, gegen Deutsche zu sein.“
    Mit dem Sommermärchen von 2006 kam dann auch fast schon die Liebe. Zehntausende Niederländer reisten zur Fußball-WM ins Nachbarland und stellten verblüfft fest, dass die Deutschen „gezellig“ feiern konnten und gut Fußball spielten. Heute gilt „deutsch“ als Prädikat: für Leberwurst, Urlaubsland oder auch Angela Merkels Haushaltsdisziplin.
    20.März 2013 von Annette Birschel
     
  15. Vendor

    Vendor Barbarischer Raptor

    Registriert seit:
    15. Juli 2015
    @Damion Die Deutschen glauben aber auch oft, alle sind gegen sie-was nicht stimmt.;)
     
  16. Damion

    Damion Kluger Baumeister

    Registriert seit:
    2. Dezember 2015
    @Vendor das war zu meiner Schulzeit leider immer noch so. Aber vielleicht haben die ganzen Jahre der Verständigung und des Schüleraustausches ja was bewirken können.
     
  17. Vendor

    Vendor Barbarischer Raptor

    Registriert seit:
    15. Juli 2015
    Ich glaube die Generationen haben sich langsam gewechselt. Wir haben das alles nicht mehr miterlebt.
    Ich mag Zeitgeschichte nicht besonders, aber um es so zu sagen - die Mauer ist gefallen - das haben manchen nur noch nicht ganz realisiert.
     
  18. Damion

    Damion Kluger Baumeister

    Registriert seit:
    2. Dezember 2015
    Meinst du die mit den flotten Sprüchen, oder die, mit der tollen Aussicht?

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  19. Vendor

    Vendor Barbarischer Raptor

    Registriert seit:
    15. Juli 2015
  20. Damion

    Damion Kluger Baumeister

    Registriert seit:
    2. Dezember 2015

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